ArchivDeutsches Ärzteblatt23-24/2019Digitalisierung: Online-Gesundheitskonto in Schleswig-Holstein

MEDIEN

Digitalisierung: Online-Gesundheitskonto in Schleswig-Holstein

Dtsch Arztebl 2019; 116(23-24): A-1189 / B-982 / C-970

dpa

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Patientinnen und Patienten des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein können ihre Daten bei ihrer Entlassung digital über das Online-Gesundheitskonto, eine elektronische Patientenakte, „mitnehmen“. Der Service sei gut angelaufen, heißt es aus dem Klinikum.

In den ersten drei Wochen hätten 1 550 überwiegend stationäre Patienten diese Möglichkeit genutzt. Die Daten stehen ihnen nicht nur selbst in ihrem Online-Gesundheitskonto des Medizintechnikunternehmens Vitabook zur Verfügung; sie können auch für die weiterbehandelnden Ärzte freigegeben werden. Das Klinikum befragt jetzt Patienten bei der Aufnahme, ob sie ein Online-Gesundheitskonto haben wollen. Das kostenfreie Angebot stehe sowohl den gesetzlich als auch den privat versicherten Patienten zur Verfügung, erläutert der Vorstandschef des Klinikums, Prof. Dr. med. Jens Scholz.

Das Online-Gesundheitskonto ist eine elektronische Patientenakte, die ausschließlich dem Patienten gehört und selbstbestimmt von ihm verwaltet wird. Der Nutzer kann auf Computer, Tablet oder Smartphone alle Gesundheitsdaten von Röntgenbildern über Befunde bis zu Laborberichten speichern. dpa

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema