ArchivDeutsches Ärzteblatt23-24/2019Präventionsgespräch: Ruf nach Vergütung

DEUTSCHER ÄRZTETAG

Präventionsgespräch: Ruf nach Vergütung

Dtsch Arztebl 2019; 116(23-24): A-1174 / B-970 / C-958

Osterloh, Falk

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Der 122. Deutsche Ärztetag hat den Gesetzgeber aufgefordert, im Rahmen der Überarbeitung des Präventionsgesetzes eine Vergütung des ärztlichen Präventionsgesprächs vorzusehen. Zudem müsse der für ein solches Gespräch festgelegte Zeitrahmen von 27 Minuten erweitert werden. Denn in dieser Zeit sei es den Ärzten nicht möglich, primärpräventive Leistungen wie eine präventionsorientierte Beratung oder das Ausstellen einer Präventionsempfehlung in angemessener Weise zu erbringen. Zudem kritisierten die Abgeordneten des Ärztetages, dass der Gemeinsame Bundes­aus­schuss die Intervalle für Gesundheitsuntersuchungen zwischen dem 18. und dem 35. Lebensjahr von zwei auf drei Jahre ausgedehnt hat. Diese Streckung widerspreche der intendierten Stärkung der Prävention. Die Abgeordneten forderten eine Rückkehr zum Zweijahresintervall. fos

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