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In seiner 36. Sitzung hat der ergänzte Bewertungsausschuss gemäß § 87 Abs. 5a SGB V einen Beschluss (schriftliche Beschlussfassung) zur Vergütung der Leistungen der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung nach § 116b Absatz 6 Satz 8 SGB V mit Wirkung zum 1. Juli 2019 gefasst. Es werden entsprechend der Vorgaben des am 11. Mai 2019 in Kraft getretenen Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Anlage 1.1 a) Tumorgruppe 4: Hauttumoren der ASV-Richtlinie, die Gebührenordnungspositionen 51010 (Vorhaltung der Rufbereitschaft im Notfall), 51011 (Qualitätskonferenzen), 51020 (Erstellen eines Medikationsplans), 51021 (Anpassung des Medikationsplans), 51030 (Psychotherapeutisches Gespräch als Einzelbehandlung), 51032 (Psychotherapeutisches Gespräch als Gruppenbehandlung bei Erwachsenen), 51040 (Zusatzpauschale für die Behandlung und/oder Betreuung eines Patienten mit einer gesicherten onkologischen Erkrankung bei laufender onkologischer Therapie) und 51041 (Vorstellung eines Patienten in einer interdisziplinären Tumorkonferenz durch ein Mitglied des Kernteams) in den Anhang 6 EBM aufgenommen. Diese Gebührenordnungspositionen sind dadurch im Rahmen der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung bei Hauttumoren fortan abrechenbar.

Dieser Beschluss sowie die entscheidungserheblichen Gründe zu diesem Beschluss sind auf der Internetseite des Instituts des Bewertungsausschusses unter https://institut-ba.de veröffentlicht.

Hinweis:

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Gemäß § 87 Absatz 6 Satz 2 SGB V kann das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) innerhalb von zwei Monaten den Beschluss beanstanden.

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