ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2019Ersatzkassen: Maßnahmen zur Entlastung von Ärzten

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Ersatzkassen: Maßnahmen zur Entlastung von Ärzten

Dtsch Arztebl 2019; 116(25): A-1249 / B-1025 / C-1013

Hillienhof, Arne

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Eine Reform der Notaufnahmen ist eine der Maßnahmen, die vom Verband vorgeschlagen wird. Foto: dpa
Eine Reform der Notaufnahmen ist eine der Maßnahmen, die vom Verband vorgeschlagen wird. Foto: dpa

Der Verband der Ersatzkassen (vdek) hat Maßnahmen vorgeschlagen, um Ärztinnen und Ärzte in ihrem Arbeitsalltag zu entlasten. Anlass gegeben hatte der 122. Deutsche Ärztetag in Münster, der sich unter anderem mit dem Thema „Wenn die Arbeit Ärzte krank macht“ befasste.

Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes, nennt unter anderem eine Reform der Notfallversorgung. Die Eckpunkte für eine solche Reform lägen vor, zum Beispiel mit gemeinsamen Notfallleitstellen von Rettungs- und ärztlichem Bereitschaftsdienst – „jetzt müssen konkrete gesetzgeberische Schritte folgen“, so Elsner.

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Lobende Worte findet sie für die gesetzgeberischen Schritte zu mehr Digitalisierung im Gesundheitswesen. „Damit der digitale Wandel in der Gesundheitsversorgung gelingen kann, ist es aber auch erforderlich, dass die Ärzte beim Ausbau der Tele­ma­tik­infra­struk­tur mitziehen“, fordert Elsner.

Ein weiterer Punkt sei die Prävention: Auch Ärzte könnten im Arzt-Patienten-Kontakt das Thema Prävention ansprechen und damit langfristig zu ihrer Entlastung und der Gesundheit der Versicherten beitragen. Sie fordert die Ärzte zudem auf, auf unnötige Leistungen zu verzichten. In diesem Zusammenhang sei auch das Zweitmeinungsverfahren wichtig: Das Zweitmeinungsverfahren könne nicht unbedingt erforderliche Operationen verhindern helfen. Das führe auch zu einer Entlastung von Operateuren und Anästhesisten. hil

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