ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2019Medizinstudium: Erste Beratung im Bundestag über neue Zugangsregeln

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Medizinstudium: Erste Beratung im Bundestag über neue Zugangsregeln

Dtsch Arztebl 2019; 116(25): A-1202 / B-994 / C-982

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Der Zugang zum Medizinstudium soll Ende dieses Jahres neu geregelt sein. Foto: dpa
Der Zugang zum Medizinstudium soll Ende dieses Jahres neu geregelt sein. Foto: dpa

Der Zugang zum Medizinstudium in Deutschland soll neu geregelt werden. Dafür ist im Bundestag in erster Lesung eine Änderung des Hochschulrahmengesetzes auf den parlamentarischen Weg gebracht worden. Das Bundesverfassungsgericht hatte die Politik zu einer Neuregelung verpflichtet. Die Richter hatten im bestehenden Auswahlsystem für das Medizinstudium eine fehlende Chancengerechtigkeit sowie zu lange Wartezeiten und eine zu hohe Gewichtung der Abiturnote bemängelt. Bei der Auswahl der Studienbewerber müssten auch weitere Kriterien der Eignung für den Arztberuf oder entsprechende Vorbildungen berücksichtigt werden. Zudem forderten die Richter eine Vergleichbarkeit der Abiturnoten über die Grenzen der Bundesländer hinweg. Der Ansturm auf Medizinstudienplätze ist ungebrochen: Zuletzt seien etwa 62 000 Bewerber auf 11 000 Plätze gekommen, sagte die CDU-Bildungspolitikerin Dietlind Tiemann. Der Parlamentarische Staatssekretär für Bildung, Michael Meister (CDU), kündigte eine Neuregelung bis zum 1. Dezember 2019 an. dpa

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