ArchivDeutsches Ärzteblatt27/1996Familienpolitik: Unkenntnis des Systems

SPEKTRUM: Leserbriefe

Familienpolitik: Unkenntnis des Systems

Zietz, Reinhard

Zu dem Leserbrief "Benachteiligung bei der Ärzteversorgung" von Dr. med. Britta Hahn in Heft 20/1996, der sich auf den Beitrag "Investitionen in die Zukunft" von Dr. med. Heinrich Günther in Heft 16/1996 bezog
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LNSLNS Die von der Kollegin Hahn bemängelte Benachteiligung von Müttern in der Ärzteversorgung ist aus ihrer Sicht gut zu verstehen. Sie verrät aber Unkenntnis des Systems der Ärzteversorgung.
Die Ärzteversorgung baut glücklicherweise überwiegend auf dem Kapitaldeckungsprinzip auf. Das heißt, das eingezahlte Geld kommt mit Zinsen und Zinseszinsen dem Beitragszahler selbst wieder zugute. Beim Umlagesystem der gesetzlichen Rentenversicherung wird dagegen das eingezahlte Geld umgehend wieder an andere ausgezahlt – mit dem Erfolg, daß durch dauernde Begehrlichkeiten auf der Ausgabenseite kaum noch das Geld für einen einzigen Monat der Rentenzahlung vorgehalten wird. Seien wir froh und dankbar für die solide Ärzteversorgung, bei der dann allerdings in der Tat nur die eingezahlten Beiträge und sonst nichts zählen.
Dr. med. Reinhard Zietz, Försterstraße 29, 50825 Köln
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