ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2019Wohnungslosigkeit: Zahl der Betroffenen soll bundesweit erfasst werden

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Wohnungslosigkeit: Zahl der Betroffenen soll bundesweit erfasst werden

Dtsch Arztebl 2019; 116(25): A-1204 / B-996 / C-984

afp

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Die Bundesregierung will erstmals bundesweit die Zahl der wohnungslosen Menschen erfassen. Die künftige Statistik solle „Daten zu Ausmaß und Struktur von Wohnungslosigkeit“ enthalten, sagte eine Sprecherin des Bundessozialministeriums. Sie solle eine sichere Datengrundlage liefern, „auf der sozialpolitische Maßnahmen ergriffen werden können“. Ein Gesetzentwurf werde demnächst vorgelegt. Sozialverbände und Wohnungsloseninitiativen bemängeln seit Langem, dass es keine bundesweit gesicherten Daten gibt. Zwar existieren verschiedene Schätzungen – deren Zahlen gehen aber auseinander. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe schätzte die Zahl der bundesweit Betroffenen 2017 in einer Analyse auf 860 000. Sie geht wegen steigender Wohnkosten von einem Anstieg aus. afp

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