ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2019Fachkräftemangel: Akademisierung als Anreiz für Pflegepersonal

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Fachkräftemangel: Akademisierung als Anreiz für Pflegepersonal

Dtsch Arztebl 2019; 116(25): A-1244 / B-1019 / C-1007

Hillienhof, Arne

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Einen neuen Weg, um mehr Pflegepersonal zu gewinnen und zu halten, geht der regionale Krankenhausträger RKH-Kliniken: Die Häuser der Holding werden akademisches Lehrkrankenhaus des Instituts für Pflegewissenschaft und -praxis der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg. Ab Oktober kann das Pflegepersonal deshalb akademische Qualifikationen erwerben.

„Den Pflegenden aller RKH-Kliniken werden damit zukünftig alle Möglichkeiten der zeitgemäßen akademischen Pflegequalifikation ermöglicht, vom Bachelorabschluss bis zu spezifischen und klinisch basierten Master- und Doktoratsstudiengängen“, heißt es aus Ludwigsburg.

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Die mit der Akademisierung einhergehende höhere Attraktivität des Pflegeberufs sei eine Chance, jungen Menschen neue, berufliche Perspektiven zu bieten und damit dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, sagt der RKH-Kliniken-Geschäftsführer Prof. Dr. med. Jörg Martin.

Im Fokus der Kooperation soll stehen, die Pflegenden für die Arbeit in der Patientenversorgung breiter zu qualifizieren und dafür gemeinsam geeignete Studiengänge und Trainings zu entwickeln. Der bisherigen Tendenz in der Pflegeakademisierung, sich mit einem Studium „vom Bett weg“ zu qualifizieren, soll durch praxisrelevante Studieninhalte und die neue Struktur eines akademischen Lehrkrankenhauses Pflege entgegengewirkt werden. hil

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