ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2019E-Patientenakte: Ärztliche Erfahrung gefragt
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Das Problem ist doch, dass der Patient, auch wenn er sich Dank Google für allwissend hält, gar nicht beurteilen kann, welche Daten von Bedeutung sind.

Befunderhebung und Diagnosestellung sind ein Gesamtkomplex aus Informationen und Sinneswahrnehmungen, die die ärztliche Erfahrung dann zu einer Diagnose führt.

Eine Beschränkung der Akteneinsicht würde aus meiner Sicht die Sicherheit für den Patienten im Hinblick auf eine „richtige“ Diagnose insofern sogar verringern. Zumindest sollte es einen Vermerk auf nicht einsehbare Befunde geben, sodass man im Zweifelsfall als Arzt nachfragen und nicht weiter raten muss.

Anzeige

Dr. med. Michael Schumacher, 52349 Düren

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote