ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2019Luftverschmutzung: Initiative fordert weltweiten Pakt

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Luftverschmutzung: Initiative fordert weltweiten Pakt

Eckert, Nadine

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PM2,5 gehören zu den kleinsten Feinstaub-Partikeln in der Atemluft. Sie können in alle Organe des Körpers gelangen und sie auf diese Weise schädigen. Foto: picture alliance/Westend61
PM2,5 gehören zu den kleinsten Feinstaub-Partikeln in der Atemluft. Sie können in alle Organe des Körpers gelangen und sie auf diese Weise schädigen. Foto: picture alliance/Westend61

Regierungen, Unternehmen und Bürger müssen weltweit zusammenzuarbeiten, um die gesundheitsschädliche Luftverschmutzung zu reduzieren. Mit diesem dringlichen Handlungsaufruf wandten sich die nationalen Akademien der Wissenschaften und der Medizin von Deutschland, Brasilien, Südafrika und den USA an die Vereinten Nationen. In ihrer Stellungnahme empfehlen die Nationalakademien eine weltweite Emissionsminderung und die angemessene Überwachung der wichtigsten Schadstoffe. Den Akademien zufolge sind bisher sowohl staatliche als auch private Investitionen unzureichend und werden dem Ausmaß des Problems nicht gerecht. In der Stellungnahme betonen die Wissenschaftler, dass die Suche nach Lösungen für das Problem Luftverschmutzung finanziell besser gefördert und dass in Maßnahmen zur Minderung der Luftverschmutzung umfangreich investiert werden müsse. Die Luftschadstoffe, die als am schädlichsten gelten, sind Feinstaubpartikel. Die ungefilterten Abgase von Verbrennungsprozessen in Industrie und Straßenverkehr enthielten signifikante Konzentrationen an ultrafeinen, feinen und großen Partikeln, darunter auch Kohlenstoffruß und schädliche Gase, heißt es in der Stellungnahme. Als robuste Indikatoren für regulatorische Maßnahmen empfehlen die Akademien die Konzentrationen an Feinstaubpartikeln mit einem Durchmesser von 2,5 µm (PM2,5) sowie die Ozonkonzentrationen. nec

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