ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2019Ärzte und Pflegekräfte: Dokumentationsfrust
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Wenn die Akademisierung der Pflegekräfte mehr Arbeitszufriedenheit bewirkt, freut mich das. Viele sähen das Projekt positiv, weil „die Ärzte sich auf andere Aufgaben konzentrieren können“. Wieder mal.

Ich warte, wann die Ärzte sich durch Professionalisierung anderer mal weniger auf das Dokumentieren konzentrieren müssen. Denn daher weht deren Frust. Da aber schreit kein anderer hier. Damit werden die Ärzte konsequent im Regen stehen gelassen. Und meist auch mit der Verantwortung für von anderen übernommene Leistungen. Erschreckende Parallele zum Prinzip der von J. Lanier beschriebenen „Sirenenservern“. Solche Hilfe ist Heuchelei.

Dr. med. Alexander Ulbrich, 70599 Stuttgart

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