ArchivDeutsches Ärzteblatt27/1996Arzt im Praktikum: Verschlägt mir fast die Sprache

SPEKTRUM: Leserbriefe

Arzt im Praktikum: Verschlägt mir fast die Sprache

Dapprich, Michael

Zu dem Leserbrief "Zu hohe Ansprüche" von Dr. med. Wolfgang Weise in Heft 20/1996
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LNSLNS . . . Der Leserbrief verschlägt mir fast die Sprache. Wenn Kollege Weise ein entsagungsreiches, asketisches und anscheinend auch familienloses (Berufs-)Leben führen möchte, so möge er das tun. Dies ist sein gutes Recht. Doch dies zum Idealbild des Arztes zu stilisieren und Kollegen im AiP das Recht abzusprechen, für ihre qualifizierte ärztliche Tätigkeit entsprechend bezahlt zu werden, ist schlichtweg eine Unverschämtheit – vor allem, wenn es aus der Warte eines mittlerweile wahrscheinlich wohlhabenden Chefarztes erfolgt. Der Begriff der "ärztlichen Solidarität" hat für mich nach der Lektüre des Leserbriefes von Herrn Weise eine neue, eher bedrohliche Qualität angenommen.
Michael Dapprich, Zum Hopfengarten 2, 34596 Bad Zwesten

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