ArchivDeutsches Ärzteblatt27-28/2019OP-Assistenzberufe: Bundeskabinett billigt Ausbildungsnovelle

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OP-Assistenzberufe: Bundeskabinett billigt Ausbildungsnovelle

Dtsch Arztebl 2019; 116(27-28): A-1303 / B-1071 / C-1059

Hillienhof, Arne

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OP-Assistenten sollen künftig in der Ausbildung eine angemessene Vergütung bekommen. Foto: Damian/stock.adobe.com
OP-Assistenten sollen künftig in der Ausbildung eine angemessene Vergütung bekommen. Foto: Damian/stock.adobe.com

Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf für eine Reform der Ausbildung zum Anästhesietechnischen Assistenten (ATA) und zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) beschlossen. Die Reform soll ab dem Jahr 2021 gelten und bundesweit einheitliche Regelungen für die Ausbildungen in diesen Berufen schaffen. Mit dem Gesetz gehe man an, was Berufsverbände und Bundesländer seit Längerem forderten, sagte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU). OTAs und ATAs arbeiten gemeinsam mit Ärzten und anderen Fachkräften in operativen und anästhesiologischen Bereichen von Krankenhäusern und ambulanten Einrichtungen. Der Bedarf an diesen speziell ausgebildeten Fachkräften ist laut dem Bundesministerium für Gesundheit hoch. Der Gesetzentwurf sieht eine dreijährige Ausbildung vor. Sie soll aus einer Verzahnung von theoretischem und praktischem Unterricht sowie einer praktischen Ausbildung an Krankenhäusern und geeigneten ambulanten Einrichtungen bestehen. Zugangsvoraussetzung zur Ausbildung ist ein mittlerer Schulabschluss oder eine mindestens zweijährige, abgeschlossene Berufsausbildung nach einem Hauptschulabschluss. Ausreichend ist neben einem Hauptschulabschluss auch eine einjährige Ausbildung im Pflegebereich, die bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Schulgeld darf bei der Ausbildung laut Entwurf nicht anfallen. Vielmehr sollen die Auszubildenden eine angemessene Vergütung erhalten. hil

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