ArchivDeutsches Ärzteblatt27-28/2019Sexuell übertragbare Krankheiten: Influencer und Ge­sund­heits­mi­nis­terin werben für Safer Sex

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Sexuell übertragbare Krankheiten: Influencer und Ge­sund­heits­mi­nis­terin werben für Safer Sex

Dtsch Arztebl 2019; 116(27-28): A-1338 / B-1102 / C-1086

dpa; Kahl, Kristin

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Die im Rahmen der Kampagne aufgeworfenen Fragen können in einer Umfrage auf der Webseite beantwortet werden. Foto: StMGP/Q-stock/shutterstock
Die im Rahmen der Kampagne aufgeworfenen Fragen können in einer Umfrage auf der Webseite beantwortet werden. Foto: StMGP/Q-stock/shutterstock

Mit einer Kampagne zu sexuell übertragbaren Krankheiten (STI) will Bayerns Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) junge Leute vor den Risiken einer Ansteckung warnen. Auf sozialen Netzwerken wie Youtube und Instagram wolle ihr Ministerium informieren, wie man sich vor einer Ansteckung schützen könne, sagt Huml. Die Kampagne unterstützen sieben Influencerinnen und Influencer auf ihren Social-Media-Kanälen. Unter dem Hashtag „#STIauftour“ richtet sich die Kampagne den Angaben nach gezielt an junge Menschen im Alter von 17 bis 25 Jahren.

Daneben informiert das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite über sexuell übertragbare Krankheiten und gibt einen Überblick, wie häufig STI auftreten („Top 10 der STI“). Über die Funktion Tellonym können Nutzerinnen und Nutzer anonym Fragen stellen und erhalten jeden Donnerstag ab 19 Uhr Antwort von Fachleuten aus der STI-Beratung. Auch Hinweise zu Beratungs- und Anlaufstellen für Tests sowie weiterführende Links, unter anderem zu mehrsprachigen Informationsangeboten, stellt das Ministerium bereit.

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„In der Altersgruppe der 20- bis 35-Jährigen ist die Infektionsrate besonders hoch“, erklärt Huml. Viele Menschen mit einer sexuell übertragbaren Krankheit wüssten nicht, dass sie ansteckend seien.

Ende 2017 lebten nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts bayernweit rund 9 300 Männer und 2 400 Frauen mit dem HI-Virus. Für 2018 seien 934 Syphilis-Fälle im Freistaat gemeldet worden, so das Ministerium weiter. dpa/kk

https://www.sti-auf-tour.de/

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