ArchivDeutsches Ärzteblatt27-28/2019Matthias Frosch: Neuer Präsident des Medizinischen Fakultätentages

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Matthias Frosch: Neuer Präsident des Medizinischen Fakultätentages

Dtsch Arztebl 2019; 116(27-28): A-1341 / B-1105 / C-1089

Richter-Kuhlmann, Eva

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Matthias Frosch, Foto: MFT/Sablotny
Matthias Frosch, Foto: MFT/Sablotny

Prof. Dr. med. Matthias Frosch, Dekan der Medizinischen Fakultät Würzburg, ist Ende Juni auf dem 80. Ordentlichen Medizinischen Fakultätentag (MFT) in Tübingen mit großer Mehrheit zu dessen neuem Präsidenten gewählt worden. Der Mikrobiologe, der seit 2013 Mitglied im MFT-Präsidium ist, tritt ab Juli die Nachfolge von Prof. Dr. rer. nat. Heyo K. Kroemer, bisher Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Göttingen, an. Kroemer hatte sein Ausscheiden aus dem Amt damit erklärt, dass er ab September den Vorstandsvorsitz der Charité-Universitätsmedizin Berlin übernehmen wird.

„Ich nehme die Wahl gerne an und freue mich auf die neuen Aufgaben“, sagte Frosch dem Deutschen Ärzteblatt am Rande des Fakultätentages in Tübingen. „Die deutsche Universitätsmedizin hat Heyo Kroemer sehr viel zu verdanken“, betonte er. Mit großem Weitblick habe dieser die Herausforderungen der Universitätsmedizin erkannt und den MFT zu einem schlagkräftigen politischen Akteur gemacht. „Auf diese Gestaltungskraft werde ich meine Arbeit aufbauen, um zusammen mit dem Verband der Universitätskliniken die prägende Rolle der Universitätsmedizin weiter zu stärken“, sagte der neue Präsident. Frosch studierte von 1979 bis 1986 Medizin an der Universität Mainz und ist seit 1996 Lehrstuhlinhaber für Hygiene und Mikrobiologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Sein wissenschaftliches Interesse gilt der Molekularbiologie und der Pathogenität von Meningokokken, der Genomforschung und der Molekularen Epidemiologie. Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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