ArchivDeutsches Ärzteblatt27/1996Arzt im Praktikum: Provozieren auf unterstem Niveau?

SPEKTRUM: Leserbriefe

Arzt im Praktikum: Provozieren auf unterstem Niveau?

Reutter, Peter

Zu dem Leserbrief "Zu hohe Ansprüche" von Dr. med. Wolfgang Weise in Heft 20/1996
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LNSLNS . . . Nicht nur, daß hier dem berechtigten Anliegen junger Kollegen und Kolleginnen nach adäquater Bezahlung und besserer Betreuung auf unsolidarischste Weise in den Rücken gefallen wird. Auch über die Argumentation nach dem Motto "mir ging es schlecht, euch soll es auch schlecht gehen!" kann man sich nur wundern. Entweder will Herr Dr. Weise hier auf unterstem Niveau provozieren, oder aber er verkennt die Lage der Ärzte und Ärztinnen im Praktikum völlig. Was die Realität des AiP betrifft, so ergibt sich in meinem ärztlichen Bekanntenkreis folgendes Bild: 11 Stunden Arbeit pro Tag, zirka 20 Überstunden pro Woche, fünf Dienste pro Monat, minimale Betreuung, keinerlei Vermittlung von Funktionskenntnissen, bei durchschnittlich 1 800 DM netto. Soviel zur "positiven" Bilanz.
Wolf Peter Reutter, Salinenstraße 9 a, 67098 Bad Dürkheim
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