ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenInfektiologie 1/2019Antibiotikatherapie (2): Ambulante parenterale Gabe

Supplement: Perspektiven der Infektiologie

Antibiotikatherapie (2): Ambulante parenterale Gabe

Dtsch Arztebl 2019; 116(29-30): [14]; DOI: 10.3238/PersInfek.2019.07.22.03

Stegemann, Miriam; Hagel, Stefan; Lehmann, Clara

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Im Gegensatz zu anderen Ländern ist die intravenöse Therapie in Deutschland eine klassische Domäne der stationären Behandlung. APAT-Programme bieten eine neue Art der Versorgung zwischen dem ambulanten und stationären Sektor – mit Modellcharakter.

Foto: nuiiko iStock
Foto: nuiiko iStock

Unter ambulanter parenteraler Antibiotikatherapie (APAT) versteht man die intravenöse oder intramuskuläre Verabreichung von Antiinfektiva ohne Inanspruchnahme eines stationären Aufenthaltes in einem Krankenhaus. Die intravenöse Gabe der antimikrobiellen Substanzen erfolgt über einen sicheren Gefäßkatheter mittels einer Elastomerpumpe entweder im Rahmen einer Vorstellung beim niedergelassenen Arzt beziehungsweise Ambulanzeinrichtung oder beim Patienten zu Hause.

Bereits für eine Vielzahl unterschiedlicher Infektionen konnten der Nutzen und die Effektivität der APAT gezeigt werden. Dazu gehören unter anderem Haut- und Weichteilinfektionen, Gelenk- und Knocheninfektionen, intraabdominelle und kardiovaskuläre Infektionen (1, 2).

Die Erfahrung aus anderen Ländern weist eine geringe Komplikationsrate der APAT mit vergleichbarem Therapieerfolg auf (37). Deshalb gehört die APAT in vielen Ländern seit Jahren zum Versorgungsstandard, so in den USA, Australien, Singapur, England und Italien (810).

Anzeige

Vorteile und potenzielle Risiken

Die ambulante parenterale Therapie im Rahmen eines APAT-Programms ist eine Alternative zur stationären Behandlung. Patienten, die zwar an einer moderaten bis schweren Infektion erkrankt sind, sich ansonsten aber in einem klinisch stabilen Zustand befinden, können ambulant behandelt werden. Stationäre Aufnahmen können teilweise ganz vermieden werden.

Die APAT weist mehrere Vorteile auf: Durch frühere Entlassung und Weiterbehandlung im ambulanten Bereich kann die stationäre Verweildauer gekürzt werden (11, 12). Dies ermöglicht dem Krankenhaus eine größere Aufnahmekapazität.

Zu den eindrücklichsten Vorteilen zählt jedoch die deutlich gesteigerte Patientenzufriedenheit. Die individualisierte Behandlung in der Häuslichkeit führt häufig zu einer schnelleren Genesung und Reintegration in den Alltag, sodass APAT-Patienten früher in Beruf/Schule zurückkehren (13, 14).

Für bestimmte Länder konnte diese spezielle Therapieform als kosteneffizient dargestellt werden (1517). Schließlich wird das Risiko „Krankenhaus“ verringert, indem nosokomiale Infektionen vermieden werden.

Die Durchführung der APAT ist jedoch abhängig von zahlreichen Einflussfaktoren seitens des Patienten, seines Umfeldes und der Versorgungsstrukturen (wie eingeschränkte medizinische und pflegerische Aufsicht). Prinzipiell muss sichergestellt werden, dass Patienten im APAT-Programm ambulant mindestens genauso gut behandelt werden wie bei einer stationären Behandlung.

Die Erstgabe eines Antiinfektivums muss unter Aufsicht von medizinischem Fachpersonal erfolgen, um frühzeitig adäquat auf Allergien oder andere unerwünschte Reaktionen reagieren zu können. Das Risiko für Komplikationen hinsichtlich des Gefäßkatheters oder unerwünschte Arzneimittelwirkungen kann erhöht sein, wenn ein funktionierendes Überwachungssystem fehlt. Die Patienten brauchen ein Team mit Ansprechpartnern, die sie rund um die Uhr kontaktieren können und die lückenlos untereinander vernetzt sind.

Notwendig sind hier regelmäßige, engmaschige Vorstellungen des Patienten in einem APAT-erfahrenen Zentrum und die Betreuung durch Infektiologen. Schon vor Initiierung der APAT muss unter Berücksichtigung der Prinzipien der rationalen Antibiotikatherapie („antibiotic stewardship“, ABS) die Therapie und notwendige Diagnostik durch einen Infektiologen überprüft und festgelegt werden. In Deutschland fehlen infektiologische Fachkräfte, was aktuell die Etablierung von APAT-Zentren limitiert (18).

Als Voraussetzung für ein APAT-Programm muss ein infektiologisch geschulter Arzt definiert werden, der die Therapie im ambulanten Bereich verantwortet und engmaschig überwacht. Der Therapieplan muss in Abstimmung mit allen Akteuren des APAT-Teams festgelegt und die Zuständigkeiten innerhalb des Teams klar definiert sein. Pharmazeutische Expertise mit unabhängigen Qualitätskontrollen muss vorhanden sein, um die Stabilität der verabreichten Medikamente zu gewährleisten (19).

Erfahrungen aus anderen Ländern

APAT-Programme gehören in vielen Ländern seit Jahren zum Versorgungsstandard, so in den USA, dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland, Australien (20), Belgien, Neuseeland (18), Singapur, Italien, Brasilien, Frankreich, Schweiz, Israel, Kanada, Griechenland, Saudi Arabien und Spanien (21). Einige Länder verfügen über implementierte Leitlinien, in anderen beschränken sich die Erfahrungen mit APAT auf wenige Zentren.

Im britischen Gesundheitssystem ist die APAT fest verankert und wurde stark ausgebaut. In Großbritannien gibt es inzwischen circa 80 APAT-Zentren. Darüber hinaus wird die APAT für Patienten angeboten, die sich selbstständig zu Hause versorgen oder in Pflegeeinrichtungen versorgt werden.

Die British Society for Antimicrobial Chemotherapy (BSAC) veröffentlicht auf ihrer Internetseite umfangreiche Informationen mit Studienergebnissen und evidenzbasierte Empfehlungen zur APAT und dient als Netzwerk zum Erfahrungsaustausch (22). Die Arbeitsgruppe „BSAC/BIA OPAT Project Good Practice Recommendations“ publizierte letztmals 2012 die überarbeiteten „Good Practice Recommendations“ (23). APAT ist zudem ein integraler Bestandteil von Antibiotic-Stewardship-Programmen (24).

In den USA sind APAT-Programme schon seit den 1970er-Jahren etabliert. Die IDSA hat 2016 ein APAT-eHandbook (25) mit Hintergrundinformationen und Empfehlungen zur praktischen Umsetzung und ganz aktuell eine Leitlinie (26) publiziert, die kritische Diskussionen von Daten zu pharmakokinetischen Eigenschaften, verschiedenen Applikations- möglichkeiten und eine umfangreiche Zusammenfassung zu möglichen unerwünschten Arzneimittelwirkungen beinhaltet.

Auch in den USA werden APAT-Programme in unterschiedlicher Umgebung angeboten: für Patienten in der Häuslichkeit, in sogenannten Infusionszentren und in Zentren mit speziell geschultem Pflegepersonal („skilled nursing facility“). Patienten, die sich selbstständig zu Hause die Medikamente applizieren, stellen sich mindestens einmal wöchentlich bei einem APAT-erfahrenen Arzt in einem APAT-Zentrum vor.

In Australien gehört das „Hospital at Home“-Programm als APAT-Programm zu den am besten etablierten weltweit. Antibiotika werden in der Häuslichkeit verabreicht, doch nicht durch den Patienten selbst oder einen Angehörigen, sondern durch eine ambulante Pflegekraft.

Aufgrund großer Unterschiede der Gesundheitssysteme können die Versorgungsstrukturen und die (teilweise) aufgezeigte Kosteneffizienz nur sehr beschränkt auf andere Länder und Deutschland übertragen werden.

Aktuelle Situation in Deutschland

Die intravenöse Therapie ist in Deutschland eine klassische Domäne der stationären Behandlung. Die intravenöse Verabreichung von Antiinfektiva im häuslichen Umfeld ist bisher nur bei Patienten mit Mukoviszidose eine etablierte Therapieform. Entsprechende Empfehlungen zu Voraussetzungen und Durchführung finden sich auch in der aktuellen AWMF-S3-Leitlinie (020018): „Lungenerkrankung bei Mukoviszidose, Modul 2: Diagnostik und Therapie bei der chronischen Infektion mit Pseudomonas aeruginosa.“

Für andere Patientengruppen und Erkrankungen wird eine intravenöse Therapie mit Antiinfektiva im häuslichen Umfeld nur in einzelnen Kliniken, nach Kenntnis der Autoren in weniger als 5–10, strukturiert und regelmäßig durchgeführt. Daneben gibt es vermutlich eine Vielzahl von Einzelfalllösungen, die jedoch nur mit viel persönlichem Engagement aller Beteiligten durchgeführt werden können, um eine lückenlose Therapie auch an Wochenenden und Feiertagen über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten.

In den Kliniken der Autoren wurden in den vergangenen 3 Jahren in Kooperation mit unterschiedlichen Dienstleistern über 150 Patienten mit einer intravenösen Therapie im häuslichen Umfeld behandelt. Der ambulante Dienstleister ist hierbei für die Bereitstellung der benötigten Produkte und Antiinfektiva verantwortlich und schult die Patienten und deren Angehörige in der Applikation einer intravenösen Infusion. Ferner überwacht er, in enger Kommunikation mit dem behandelnden Arzt, die Umsetzung im häuslichen Umfeld.

Das Krankheitsspektrum der in den Zentren der Autoren behandelten Patienten umfasste unter anderem Endokarditis, periprothetische Infektionen, zerebrale Infektionen, Syphilis und Tuberkulose. Die Therapiedauer betrug zwischen einer Woche bis hin zu mehreren Monaten. Hierbei konnten mehrere Aspekte identifiziert werden, die eine flächendeckende Etablierung des Konzepts aktuell in Deutschland erschweren.

Patient: autark oder hilfsbedürftig

Generell lassen sich bei einer ambulanten parenteralen Therapie im häuslichen Umfeld zwei Patientengruppen unterscheiden. Solche, die autark sind und sich die Antiinfektiva-Infusion über einen Gefäßkatheter selbst verabreichen können. Andere sind auf die Hilfe Dritter (Angehörige oder Pflegedienst) angewiesen. Für beide Patientengruppen gleichermaßen muss bereits im Vorfeld geregelt werden, wer die Antiinfektiva und Verbrauchsmaterialien im ambulanten Bereich verordnet.

Sofern das Krankenhaus über keine Ermächtigung verfügt, ist die Verordnung über einen niedergelassenen Arzt erforderlich. Aus Sorge vor einem Regress (Therapie mit hochpreisigen Medikamenten) steht dieser dem Konzept häufig kritisch gegenüber. Da es sich in der Regel um eine individuelle Praxisbesonderheit handelt, ist die Sorge jedoch größtenteils unbegründet. Bei Patienten, die allein leben und sich die Infusionen nicht selbst verabreichen können, besteht zudem die Notwendigkeit, einen Pflegedienst hinzuzuziehen.

Da es sich bei der Gabe einer Infusion um eine delegierbare ärztliche Leistung handelt, kann sie prinzipiell von einer außerklinischen Pflegestruktur (Pflegedienst) übernommen werden. Allerdings ist diese nicht im Regelwerk für ambulante Pflegedienste (§ 92 SGB V, Ziffer 16) abgebildet und kann nur in Ausnahmefällen durch die Krankenkasse vergütet werden. Dies gilt, obwohl die parenterale Infusion im häuslichen Umfeld eine krankenhausentlastende Leistung darstellt, die dem Grundsatz „ambulant vor stationär“ entspricht (§ 37 SGB V).

Die derzeit verfügbaren Regularien beziehen sich nur auf die Applikation von parenteralen Infusionen in Arztpraxen oder durch beim Verordner angestelltes Personal (mit einer regelmäßigen Wochenarbeitszeit von mindestens 20 Stunden) und sind im Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä) beschrieben. Diese Regularien sind allerdings nicht mehr zeitgemäß; sie bilden die erforderlichen Applikationsfrequenzen (mehrmals täglich, über einen langen Zeitraum, inklusive Wochenende und Feiertage) nicht ab.

Für die ambulante parenterale Therapie ist außerdem Fachpersonal erforderlich, das dem Patienten/den Angehörigen rund um die Uhr bei Fragen beratend zur Seite steht. International ist dieses Berufsbild längst etabliert (USA: seit 1940 „i.v. Nurse“). In Deutschland findet sich kein Pendant.

Ausblick

Im November 2017 haben die Autoren eine APAT-Expertengruppe aus Infektiologen und Dienstleistern gegründet, um Standards festzulegen und die APAT in Deutschland zu etablieren.

Dabei soll ein APAT-Patientenregister eingerichtet werden, um den klinischen Verlauf regelmäßig zu dokumentieren. Geplant ist ein webbasiertes Register, zu dem ausschließlich Ärzte und Wissenschaftler nach Anmeldung bei der Registerleitung Zugang erhalten.

Weiterhin wird in einem Forschungsprojekt an der Uniklinik Köln die Durchführung und Praktikabilität einer APAT im Rahmen des Kölner Netzwerk Infektiologie systematisch überprüft – modellhaft am Beispiel der Kölner Metropolregion. An der Studie beteiligt sind neben der Klinik I für Innere Medizin auch das Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft sowie das Institut für Medizinische Statistik und Bioinformatik. Das Projekt wird für 3 Jahre mit circa 1,5 Millionen Euro aus dem Innovationsfond des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses (G-BA) gefördert.

Fazit

  • Im Vergleich zur stationären Behandlung bietet die APAT mehrere Vorteile. Zu den eindrücklichsten zählt die deutlich gesteigerte Patientenzufriedenheit.
  • Die Etablierung einer APAT ist komplex und mit zahlreichen Herausforderungen verbunden. Von entscheidender Bedeutung ist eine enge Kooperation und Koordination zahlreicher Akteure im stationären und ambulanten Versorgungssystem.
  • Die Etablierung eines strukturierten APAT-Programms in Deutschland könnte Modellcharakter für weitere Versorgungsmöglichkeiten zwischen dem ambulanten und stationären Sektor haben.

DOI: 10.3238/PersInfek.2019.07.22.03

Dr. med. Miriam Stegemann

Medizinische Klinik m. S. Infektiologie und Pneumologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Dr. med. Stefan Hagel

Institut für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene, Universitätsklinikum Jena

Priv.-Doz. Dr. med. Clara Lehmann

Deutsches Zentrum für Infektionsforschung Köln-Bonn, Köln

Leitung Infektionsambulanz, Innere Medizin I, Uniklinik Köln

Interessenkonflikt: Dr. Stegemann und Dr. Hagel erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht. PD Dr. Lehmann erhielt Vortragshonorare von der Firma APOSAN, Beraterhonorare von ViiV, Janssen, MSD und Hormosan sowie Gelder auf Drittmittelkonten für Forschung und klinische Studien vom G-BA-Innovationsfond.

Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit2919

1.
Connors WJ, Rabie HH, Figueiredo RL, et al.: Acute dental infections managed in an outpatient parenteral antibiotic program setting: prospective analysis and public health implications. BMC Infect Dis 2017; 17: 202.
2.
Vargas-Palacios A, Meads DM, Twiddy M, et al.: Cost-effectiveness of outpatient parenteral antibiotic therapy: a simulation modelling approach. J Antimicrob Chemother 2017; 72: 2392–400.
3.
Keller SC, Williams D, Gavgani M, et al.: Rates of and Risk Factors for Adverse Drug Events in Outpatient Parenteral Antimicrobial Therapy. Clin Infect Dis 2018; 66: 11–9.
4.
Barr DA, Semple L, Seaton RA: Outpatient parenteral antimicrobial therapy (OPAT) in a teaching hospital-based practice: a retrospective cohort study describing experience and evolution over 10 years. Int J Antimicrob Agents 2012; 39: 407–13.
5.
Seaton RA, Barr DA: Outpatient parenteral antibiotic therapy: principles and practice. Eur J Intern Med 2013; 24: 617–23.
6.
Wong KK, Fraser TG, Shrestha NK, et al.: Low incidence of Clostridium difficile infection (CDI) in patients treated with outpatient parenteral antimicrobial therapy (OPAT). Infect Control Hosp Epidemiol 2015; 36: 110–2.
7.
MacKenzie M, Rae N, Nathwani D: Outcomes from global adult outpatient parenteral antimicrobial therapy programmes: a review of the last decade. Int J Antimicrob Agents 2014; 43: 7–16.
8.
Paladino JA, Poretz D: Outpatient parenteral antimicrobial therapy today. Clin Infect Dis 2010; 51 (Suppl 2): S198–208.
9.
Esposito S, Noviello S, Leone S, et al.: Outpatient parenteral antibiotic therapy (OPAT) in different countries: a comparison. Int J Antimicrob Agents 2004; 24: 473–8.
10.
Mitchell ED, Czoski Murray C, Meads D, et al.: Clinical and cost-effectiveness, safety and acceptability of community intravenous antibiotic service models: CIVAS systematic review. BMJ open 2017; 7: e013560.
11.
Rentala M, Andrews S, Tiberio A, et al.: Intravenous home infusion therapy instituted from a 24-hour clinical decision unit for patients with cellulitis. Am J Emerg Med 2016; 34: 1273–5.
12.
Kayley J, Berendt AR, Snelling MJ, et al.: Safe intravenous antibiotic therapy at home: experience of a UK based programme.
J Antimicrob Chemother 1996; 37: 1023–9.
13.
Board N, Brennan N, Caplan GA: A randomised controlled trial of the costs of hospital as compared with hospital in the home for acute medical patients. Aust N Z J Public Health 2000; 24: 305–11.
14.
Corwin P, Toop L, McGeoch G, et al.: Randomised controlled trial of intravenous antibiotic treatment for cellulitis at home compared with hospital. BMJ 2005; 330: 129.
15.
Petrak RM, Skorodin NC, Fliegelman RM, Hines DW, Chundi VV, Harting BP: Value and clinical impact of an infectious disease-supervised outpatient parenteral antibiotic therapy program. Open Forum Infect Dis 2016; 3 (4): ofw193.
16.
Dalovisio JR, Juneau J, Baumgarten K, Kateiva J: Financial impact of a home intravenous antibiotic program on a Medicare managed care program. Clin Infect Dis 2000; 30: 639–42.
17.
Wolter JM, Cagney RA, McCormack JG: A randomized trial of home vs hospital intravenous antibiotic therapy in adults with
infectious diseases. J Infect 2004; 48: 263–8.
18.
Rieg S, Küpper MF: Infectious diseases consultations can make the difference: a brief review and a plea for more infectious diseases specialists in Germany. Infection 2016; 44: 159–66.
19.
Jenkins A, Hills T, Santillo M, Gilchrist M: Extended stability of antimicrobial agents in administration devices. J Antimicrob Chemother 2017; 72 (4): 1217–20.
20.
Subedi S, Looke DF, McDougall DA, Sehu MM, Playford EG: Supervised self‐administration of outpatient parenteral antibiotic therapy: a report from a large tertiary hospital in Australia. Int J Infect Dis 2015; 30: 161–5.
21.
Sriskandarajah S, Hobbs J, Roughead E, Ryan M, Reynolds K: Safety and effectiveness of ‚hospital in the home‘ and ‚outpatient parenteral antimicrobial therapy‘ in different age groups: A systematic review of observational studies. Int J Clin Pract 2018; e13216.
22.
British Society for Antimicrobial Chemotherapy, OPAT: A multi-stakeholder project promoting high quality, patient centred care integrated within the broader antimicrobial stewardship strategy. http://www.e-opat.com/ (last accessed on 18 June 2019).
23.
Practice Recommendations Working Group: Good practice recommendations for outpatient parenteral antimicrobial therapy (OPAT) in adults in the UK: a consensus statement. J Antimicrob Chemother 2012; 67: 1053–62.
24.
British Society for Antimicrobial Chemotherapy, OPAT: UK Outpatient Parenteral Antimicrobial Therapy Initiative 2016. http://stage.e-opat.com/wp-content/uploads/2016/04/2016StrategyDocument.pdf (last accessed on 18 June 2019).
25.
Infectious Diseases Society of America (IDSA): OPAT eHandbook. Handbook of Outpatient Parenteral Antimicrobial Therapy for Infectious Diseases. https://www.idsociety.org/opat-ehandbook// (last accessed 18 June 2019).
26.
Norris AH, Shrestha NK, Allison GM, et al.: 2018 IDSA Clinical Practice Guideline for the Management of Outpatient Parenteral Antimicrobial Therapy. Clin Infect Dis 2019; 68 (1): 1–4.
1.Connors WJ, Rabie HH, Figueiredo RL, et al.: Acute dental infections managed in an outpatient parenteral antibiotic program setting: prospective analysis and public health implications. BMC Infect Dis 2017; 17: 202.
2.Vargas-Palacios A, Meads DM, Twiddy M, et al.: Cost-effectiveness of outpatient parenteral antibiotic therapy: a simulation modelling approach. J Antimicrob Chemother 2017; 72: 2392–400.
3.Keller SC, Williams D, Gavgani M, et al.: Rates of and Risk Factors for Adverse Drug Events in Outpatient Parenteral Antimicrobial Therapy. Clin Infect Dis 2018; 66: 11–9.
4.Barr DA, Semple L, Seaton RA: Outpatient parenteral antimicrobial therapy (OPAT) in a teaching hospital-based practice: a retrospective cohort study describing experience and evolution over 10 years. Int J Antimicrob Agents 2012; 39: 407–13.
5.Seaton RA, Barr DA: Outpatient parenteral antibiotic therapy: principles and practice. Eur J Intern Med 2013; 24: 617–23.
6.Wong KK, Fraser TG, Shrestha NK, et al.: Low incidence of Clostridium difficile infection (CDI) in patients treated with outpatient parenteral antimicrobial therapy (OPAT). Infect Control Hosp Epidemiol 2015; 36: 110–2.
7.MacKenzie M, Rae N, Nathwani D: Outcomes from global adult outpatient parenteral antimicrobial therapy programmes: a review of the last decade. Int J Antimicrob Agents 2014; 43: 7–16.
8.Paladino JA, Poretz D: Outpatient parenteral antimicrobial therapy today. Clin Infect Dis 2010; 51 (Suppl 2): S198–208.
9.Esposito S, Noviello S, Leone S, et al.: Outpatient parenteral antibiotic therapy (OPAT) in different countries: a comparison. Int J Antimicrob Agents 2004; 24: 473–8.
10.Mitchell ED, Czoski Murray C, Meads D, et al.: Clinical and cost-effectiveness, safety and acceptability of community intravenous antibiotic service models: CIVAS systematic review. BMJ open 2017; 7: e013560.
11.Rentala M, Andrews S, Tiberio A, et al.: Intravenous home infusion therapy instituted from a 24-hour clinical decision unit for patients with cellulitis. Am J Emerg Med 2016; 34: 1273–5.
12.Kayley J, Berendt AR, Snelling MJ, et al.: Safe intravenous antibiotic therapy at home: experience of a UK based programme.
J Antimicrob Chemother 1996; 37: 1023–9.
13.Board N, Brennan N, Caplan GA: A randomised controlled trial of the costs of hospital as compared with hospital in the home for acute medical patients. Aust N Z J Public Health 2000; 24: 305–11.
14.Corwin P, Toop L, McGeoch G, et al.: Randomised controlled trial of intravenous antibiotic treatment for cellulitis at home compared with hospital. BMJ 2005; 330: 129.
15.Petrak RM, Skorodin NC, Fliegelman RM, Hines DW, Chundi VV, Harting BP: Value and clinical impact of an infectious disease-supervised outpatient parenteral antibiotic therapy program. Open Forum Infect Dis 2016; 3 (4): ofw193.
16.Dalovisio JR, Juneau J, Baumgarten K, Kateiva J: Financial impact of a home intravenous antibiotic program on a Medicare managed care program. Clin Infect Dis 2000; 30: 639–42.
17.Wolter JM, Cagney RA, McCormack JG: A randomized trial of home vs hospital intravenous antibiotic therapy in adults with
infectious diseases. J Infect 2004; 48: 263–8.
18.Rieg S, Küpper MF: Infectious diseases consultations can make the difference: a brief review and a plea for more infectious diseases specialists in Germany. Infection 2016; 44: 159–66.
19.Jenkins A, Hills T, Santillo M, Gilchrist M: Extended stability of antimicrobial agents in administration devices. J Antimicrob Chemother 2017; 72 (4): 1217–20.
20.Subedi S, Looke DF, McDougall DA, Sehu MM, Playford EG: Supervised self‐administration of outpatient parenteral antibiotic therapy: a report from a large tertiary hospital in Australia. Int J Infect Dis 2015; 30: 161–5.
21.Sriskandarajah S, Hobbs J, Roughead E, Ryan M, Reynolds K: Safety and effectiveness of ‚hospital in the home‘ and ‚outpatient parenteral antimicrobial therapy‘ in different age groups: A systematic review of observational studies. Int J Clin Pract 2018; e13216.
22.British Society for Antimicrobial Chemotherapy, OPAT: A multi-stakeholder project promoting high quality, patient centred care integrated within the broader antimicrobial stewardship strategy. http://www.e-opat.com/ (last accessed on 18 June 2019).
23.Practice Recommendations Working Group: Good practice recommendations for outpatient parenteral antimicrobial therapy (OPAT) in adults in the UK: a consensus statement. J Antimicrob Chemother 2012; 67: 1053–62.
24.British Society for Antimicrobial Chemotherapy, OPAT: UK Outpatient Parenteral Antimicrobial Therapy Initiative 2016. http://stage.e-opat.com/wp-content/uploads/2016/04/2016StrategyDocument.pdf (last accessed on 18 June 2019).
25.Infectious Diseases Society of America (IDSA): OPAT eHandbook. Handbook of Outpatient Parenteral Antimicrobial Therapy for Infectious Diseases. https://www.idsociety.org/opat-ehandbook// (last accessed 18 June 2019).
26.Norris AH, Shrestha NK, Allison GM, et al.: 2018 IDSA Clinical Practice Guideline for the Management of Outpatient Parenteral Antimicrobial Therapy. Clin Infect Dis 2019; 68 (1): 1–4.

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema