ArchivDeutsches Ärzteblatt29-30/2019Fortpflanzungsmedizin: Rückstände verringern
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Als am 25. Juni bei der ESHRE (European Society of Human Reproduction and Embryology) in Wien ein deutscher Kollege die deutsche Position zu verteidigen suchte, erntete er beim Publikum und Podium nur höfliche Toleranz. Zu groß war der Abstand zwischen den heutigen Möglichkeiten und den Restriktionen der deutschen Politik geworden. Dass ein Vorschlag der Leopoldina jetzt die gröbsten Rückstände der deutschen Reproduktionsmedizin (Verbot des Single-Embryonen-Transfers, Eizell- und Embryonenzellspende) aufheben möchte und hierfür gesetzliche Änderungen einfordert, ist nur zu begrüßen.

Natürlich sind wir damit noch weit von den Pionieren der ART (assistierten Reproduktionstechnologie) entfernt, aber der Abstand wäre zumindest nicht mehr so groß. So wäre es natürlich wünschenswert, eine PID (Präimplantationsdiagnostik) zu erlauben (PGT-A, -M , -S).

Dr. med. Manfred Kerschreiter, 86154 Augsburg

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