ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2019Terminservice- und Versorgungsgesetz: KBV bietet Übersicht über Regelungen und Änderungen

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Terminservice- und Versorgungsgesetz: KBV bietet Übersicht über Regelungen und Änderungen

Dtsch Arztebl 2019; 116(31-32): A-1451 / B-1199 / C-1183

Hillienhof, Arne

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Über die Regelungen des TSVG, ihre Umsetzung und deren Abrechnung informiert die KBV auf ihrer Webseite. Foto: Yantra/stock.adobe.com
Über die Regelungen des TSVG, ihre Umsetzung und deren Abrechnung informiert die KBV auf ihrer Webseite. Foto: Yantra/stock.adobe.com

Das seit dem 11. Mai dieses Jahres geltende Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) sieht eine Fülle von Maßnahmen vor, damit gesetzlich krankenversicherte Patientinnen und Patienten noch schneller einen Termin in einer ärztlichen oder psychotherapeutischen Praxis bekommen.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat jetzt für Ärztinnen und Ärzte eine Übersicht über die einzelnen Regelungen, ihre Umsetzung und deren Abrechnung erstellt. Einige Neuerungen des Gesetzes sind bereits gestartet, andere folgen am 1. September oder später. Aktuell werden die einzelnen Details für die Umsetzung festgelegt.

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Zur Abrechnung und Vergütung der extrabudgetären Leistungen hatten KBV und der GKV-Spitzenverband bereits Ende Juni einen Beschluss gefasst. Fest steht seitdem auch, welche Fachgruppen ab September eine offene Sprechstunde anbieten müssen. Diese Pflicht zur offenen Sprechstunde ist eine der Vorgaben aus dem TSVG.

Die KBV listet in einer Tabelle die einzelnen Maßnahmen des TSVG auf – jeweils mit den betroffenen Fachgruppen, Startdatum, Fakten zur Vergütung, Abrechnung und Kennzeichnung sowie mit Hinweisen zur Bereinigung der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung. Außerdem finden Praxen auf der Themenseite verschiedene Fallkonstellationen. Ärzte und Psychotherapeutinnen sowie Psychotherapeuten erhalten so einen Überblick, welche Leistungen sie in welchen Fällen abrechnen können.

Bei der Diskussion des Gesetzes standen die Terminvergabe und die Anhebung der Mindestsprechzeiten häufig im Mittelpunkt. Das Gesetz regelt aber eine Vielzahl weiterer Bereiche, zum Beispiel bei Schutzimpfungen, zur Förderung der Weiterbildung und zu Blankoverordnungen.

Dabei können Heilmittelerbringer wie Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden bei ausgewählten Indikationen über Auswahl und Dauer sowie über die Frequenz der Behandlung selbst entscheiden. Auch darüber informiert die KBV-Themenseite. hil

www.kbv.de/html/tsvg.php

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