ArchivDeutsches Ärzteblatt PP8/2019Alte Menschen: Politiker denken über Einsamkeitsbeauftragten nach

AKTUELL

Alte Menschen: Politiker denken über Einsamkeitsbeauftragten nach

PP 18, Ausgabe August 2019, Seite 342

afp

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Jeder zehnte ältere Mensch über 65 Jahre gibt an, einsam zu sein. Foto: De Visu/stock.adobe.com
Jeder zehnte ältere Mensch über 65 Jahre gibt an, einsam zu sein. Foto: De Visu/stock.adobe.com

Politiker von Union und SPD haben sich erneut dafür ausgesprochen, einen Beauftragten der Bundesregierung für die Belange einsamer Menschen einzusetzen. „Das Thema Einsamkeit wird von der Politik massiv unterschätzt“, sagte der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Er mahnte einen „Regierungsbeauftragten für Einsamkeit“ an. Zuspruch erhielt Lauterbach vom familienpolitischen Sprecher der Unionsfraktion, Marcus Weinberg (CDU): „Ich kann mir gut vorstellen, dass es etwas Ähnliches in Zukunft geben wird.“

Eine Analyse des Statistikportals Statista im Auftrag der Hilfsplattform Careship hatte ergeben, dass sich 63 Prozent der Menschen über 65 Jahre mehr Kontakt zu ihren Kindern wünschen, jeder Vierte hat sogar gar keinen Kontakt mehr zu seiner Familie. Jeder Zehnte gibt an, einsam zu sein.

Anzeige

Als einen Grund für Einsamkeit im Alter nannte Weinberg den Umstand, dass Senioren oftmals finanziell abgehängt seien. „Er schlug vor, dass es für Senioren im öffentlichen Nahverkehr zum Beispiel attraktive und bezahlbare oder sogar kostenfreie Angebote geben sollte. afp

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema