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Ich möchte der Auflistung der kurios erscheinenden Finanzierungsmodelle im weiten Umfeld des Umgangs mit der Homöo-pathie im Allgemeinen einen vierten Punkt hinzufügen. Dabei geht es um die privilegierte Rückerstattung von Heilpraktikerrechnungen bei Beamten und deren Angehörige über die Beihilfe, die gesetzlich Versicherten verweigert wird. Ich erkenne darin die Anwendung von zweierlei Recht zwischen den Versichertengruppen. Nach mündlich erteilter Auskunft bei einem Versorgungsamt, werden dabei immense Summen – zu denen auch Steuergelder gehören – regelrecht verplempert. So erfolgt nicht selten die Erstattung für abgerechnete Leistungen, die nicht in den Leistungskatalog des Krankenversicherungsrechtes passen – z. B. die Kosten für Tausende unnützer Darmreinigungen und zahlreicher esoterischer Leistungsinhalte, wie einem einstündigen Spaziergang mit einer Eule auf der linken Schulter zur Behandlung eines Burn-out zum Preis von 80 Euro.

Dr. med. Rudolf Waldmann, 41239 Mönchengladbach

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