ArchivDeutsches Ärzteblatt33-34/2019Hautkrebsvorsorge bei Jugendlichen: Interaktives Unterrichtsmaterial für Schulen

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Hautkrebsvorsorge bei Jugendlichen: Interaktives Unterrichtsmaterial für Schulen

Dtsch Arztebl 2019; 116(33-34): A-1497

EB; Kahl, Kristin

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Zum Informationsangebot gehört neben dem Unterrichtsmaterial auch eine Lernplattform.
Zum Informationsangebot gehört neben dem Unterrichtsmaterial auch eine Lernplattform.

Gebräunte Haut gehört für viele Jugendliche zum Sommer dazu. An den täglichen Sonnenschutz denken laut Barmer und Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen jedoch die wenigsten Heranwachsenden. Zu viel UV-Strahlung sei für sie aber besonders gefährlich, weil ihre Haut dünner ist als die Erwachsener. „Jeder ungeschützte Aufenthalt in der Sonne erhöht das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Daher sollte Sonnenschutz unbedingt Teil des Schulalltags sein“, sagt Heiner Beckmann, Landesgeschäftsführer der Barmer. Das Projekt „UV-AHA! – Hautfreundliche Schulen in NRW“ ruft daher auf, sich am aktiven Sonnenschutz zu beteiligen.

Die Barmer und die Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen stellen allen Schulen für die Jahrgangsstufen 8 bis 10 kostenlos Unterrichtsmaterial zur Verfügung. Zu „UV-AHA! – Hautfreundliche Schulen in NRW“ gehört auch eine interaktive Lernplattform zu Hautkrebs und Sonnenschutz.

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Schulen, die am Projekt teilnehmen, können sich zudem einem Wettbewerb, der „BIG BURN Challenge“, stellen. An vier digitalen Lernstationen testen die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über Sonnenschutz. Dabei treten sie als Klasse auch gegen andere Schulen an. Der Hauptpreis ist ein Ausflug in den Waldkletterpark.

Hautkrebs ist die weltweit häufigste Krebserkrankung. Angaben der Krebsgesellschaft NRW zufolge, erkranken deutschlandweit jährlich etwa 245 000 Menschen, die Tendenz ist steigend. Wichtigster Risikofaktor sei eine zeitweilig stark erhöhte natürliche oder künstliche UV-Strahlung, besonders in Kindheit und Jugend. EB/kk

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