ArchivDeutsches Ärzteblatt33-34/2019Chronikerversorgung: Änderungen bei der Vergütung angemahnt

AKTUELL

Chronikerversorgung: Änderungen bei der Vergütung angemahnt

Dtsch Arztebl 2019; 116(33-34): A-1456 / B-1204 / C-1188

Hillienhof, Arne

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Chronisch kranke Patienten benötigen oftmals eine intensive Betreuung. Foto: picture alliance/Westend61
Chronisch kranke Patienten benötigen oftmals eine intensive Betreuung. Foto: picture alliance/Westend61

Die derzeitige Bindung der Chronikerziffer an die andauernde quartalsweise Behandlung chronisch Kranker muss aus Sicht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) überarbeitet werden. Sie will sich in Gesprächen mit den Krankenkassen für eine Änderung der Systematik einsetzen. „Wenn ein chronisch Kranker gut behandelt wird, muss er unter Umständen nicht jedes Quartal zum Arzt“, sagte der stellvertretende KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. med. Stephan Hofmeister. Der Erfolg einer intensiven und aufwendigen Betreuung müsse sich aber auch in der Vergütung niederschlagen. Sinnvolle Ansätze, den bürokratischen Aufwand zu verringern, dürften nicht zu finanziellen Einbußen für Ärzte führen. Neuregelungen im Gesetz zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken machen eine andere Vergütung aus Sicht der KBV dringlich. Der Kabinettsentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit sieht unter anderem vor, dass Ärzte chronisch kranken Patienten mit gleichbleibender Medikation ein gekennzeichnetes Rezept ausstellen, mit dem Apotheker bis zu drei Mal das Arzneimittel abgeben können. hil

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema