ArchivDeutsches Ärzteblatt35-36/2019Tele­ma­tik­infra­struk­tur: Einigung über Finanzierungsvereinbarung

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Tele­ma­tik­infra­struk­tur: Einigung über Finanzierungsvereinbarung

Dtsch Arztebl 2019; 116(35-36): A-1516

Maybaum, Thorsten; EB

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Die Erstausstattungspauschale für einen Konnektor bleibt bis zum Jahresende bestehen. Foto: ISO K° – photography/stock.adobe.com
Die Erstausstattungspauschale für einen Konnektor bleibt bis zum Jahresende bestehen. Foto: ISO K° – photography/stock.adobe.com

Die Pauschale für den Konnektor zum Anschluss an die Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) wird in diesem Jahr nicht mehr abgesenkt. Darauf haben sich Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Krankenkassen verständigt. Damit erhalten Ärzte und Psychotherapeuten weiterhin 1 547 Euro für den Konnektor erstattet. Erst ab 1. Januar 2020 erfolgt eine Absenkung auf 1 014 Euro. Der Erstattungsbetrag für stationäre Kartenterminals soll darüber hinaus ab dem 1. Oktober 2019 angehoben werden. Die Kassen bezahlen künftig 535 Euro für ein Gerät, 100 Euro mehr als bisher. „Damit haben alle Praxen, die die nötige Technik bestellt haben, die Sicherheit, dass sie die bisher gültigen Pauschalen erhalten“, sagte KBV-Vorstandsmitglied Dr. rer. soc. Thomas Kriedel. Er gehe zudem davon aus, dass bis Jahresende alle Praxen an die TI angeschlossen sind. In den Verhandlungen zur Finanzierungsvereinbarung hatte der GKV-Spitzenverband eine Absenkung der Erstausstattungspauschale verlangt und zur Durchsetzung seiner Forderung zunächst das Schiedsamt angerufen. Wie die KBV weiter mitteilte, plant die Industrie im vierten Quartal 2019 ein Konnektor-Update. may/EB

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