ArchivDeutsches Ärzteblatt PP9/2019E-Health-Anwendungen: Hohe Bereitschaft zur Inanspruchnahme

WISSENSCHAFT

E-Health-Anwendungen: Hohe Bereitschaft zur Inanspruchnahme

PP 18, Ausgabe September 2019, Seite 420

Eichenberg, Christiane; Hübner, Lisa

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Eine Reihe von aktuellen Studien geben Auskunft darüber, inwieweit Patienten beziehungsweise Ärzte und Psychotherapeuten sich die Integration digitaler Gesundheitsanwendungen in den Versorgungsalltag wünschen.

Etwa seit der Jahrtausendwende steigt die Bedeutung der Digitalisierung im Bereich der Gesundheitsdienstleistungen stetig an (1). Mittlerweile existieren unzählige Webseiten, Gesundheitsportale, Foren und Communitys. Auch mobile Anwendungen wie Apps haben sich etabliert. Tragbare Geräte entweder verdeckt in der Kleidung (Wearables, Smart Clothes) oder Smartwatches werden zur Auswertung von Körperfunktionen wie Schrittzahl oder Schlaf verwendet und eröffnen eine neue Dimension der Selbstvermessung.

Aber auch Innovationen, die für viele noch wie Fantasien aus der Science-Fiction-Welt wirken, finden Einzug in gesundheitsbezogene Forschung und Praxis. So hilft uns künstliche Intelligenz (KI) bereits heute, Krankheiten effizienter zu diagnostizieren, Medikamente zu entwickeln, Behandlungen zu personalisieren und sogar Gene zu editieren. Entwicklungen wie der „Digitale Zwilling“ als virtuelles Abbild eines Patienten zur Simulation medizinischer Anwendungen eignen sich dazu, Therapien am Computer zu simulieren und Auskunft darüber zu gewinnen, ob ein Medikament wirkt oder eine Therapie anschlägt.

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Die Verwendung all dieser und weiterer Technologien und Medien im Gesundheitsbereich werden unter dem Obergriff „E-Health“ zusammengefasst. E-Health-Leistungen lassen sich laut Dockweiler und Razum (2) innerhalb von fünf Gestaltungsbereichen strukturieren:

  • Inhalte: Hierzu zählen Informationsdatenbanken, Webseiten, soziale Netzwerke, Ärzteverzeichnisse, Informationen zu Aus- und Fortbildungen sowie Bewertungsportale für Leistungen;
  • Ökonomie: zum Beispiel Online-Apotheken und elektronische Leistungsabrechnung;
  • Vernetzung: von Akteuren (E-Gesundheitscard) und forschungsbezogene Anwendungen (zum Beispiel Big Data);
  • Mobile Gesundheit: Gesundheits-Applikationen für mobile Endgeräte;
  • Versorgung: hierzu zählen Telemedizin sowie die Online-Therapie.

Außerdem hat sich der Bereich E-Health weiter ausdifferenziert, so zum Beispiel in E-Mental-Health, was die Nutzung digitaler Medien in Prävention, Selbsthilfe, Beratung, Therapie und Rehabilitation psychischer und psychosomatischer Störungen umfasst, oder M-Health, was sich auf elektronische Angebote auf mobilen Geräten bezieht.

Die Angebote wachsen stetig, doch haben Patienten sowie Ärzte und Psychotherapeuten überhaupt Interesse an der Digitalisierung des Gesundheitsmarkts? Eine Reihe von aktuellen Studien geben dazu Auskunft.

Inanspruchnahmebereitschaft von Patienten

Bezüglich der Einstellungen zu E-Health Anwendungen zeigt eine aktuelle Online-Bevölkerungsbefragung mit dem Titel „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ an 1 000 Personen, dass offene und partizipative Kommunikationsnetzwerke zu Gesundheitsfragen von den Nutzenden als vorteilhaft wahrgenommen werden. Fast drei Viertel der befragten Deutschen dieser Studie wünschen sich einen Ausbau der Patientenberatung im Internet. Der persönliche Ärztekontakt wird bei schweren Erkrankungen aber weiterhin als unerlässlich eingeschätzt (3). Eine andere repräsentative Studie (4) kam zu dem Ergebnis, dass immer mehr Patienten digitale Gesundheitstools bereits nutzen. Auch in dieser Erhebung zeigte sich die zunehmende Erwartung der Patienten, dass digitale Tools ein Kernbestandteil der Gesundheitsversorgung werden.

Auch die Einstellung der Patienten zu Robotik und künstlicher Intelligenz in der Medizin ist positiv. So zeigte eine Erhebung an 2 050 Personen in Deutschland, dass zwei Drittel der Befragten glauben, Robotik und künstliche Intelligenz würden die medizinische Versorgung insgesamt verbessern. Etwas skeptischer zeigten sich die Befragten, sobald es um aktiven Kontakt mit einem medizinischen Roboter ging: Aber immerhin 41 % konnten sich vorstellen, eines Tages im Krankheitsfall anstelle des menschlichen Arztes einen „Roboter-Doktor“ zu konsultieren. Sogar 43 % der Befragten würden sich bei einem kleineren Eingriff von einem Roboter operieren lassen (5).

Die Befunde dieser Untersuchungen zeigen zusammenfassend eine positive Einstellung der Patienten gegenüber E-Health Anwendungen. Patienten scheinen den anstehenden Paradigmenwechsel der Medizin zu unterstützen, wenn sie sich davon entsprechende Behandlungserfolge erwarten dürfen.

Aktuelle Studien (6) zeigen außerdem, dass der Wunsch nach gesundheitsbezogenen M-Health-Anwendungen wächst, das heißt nach Devices, die ermöglichen, über das Smartphone etwa Arzttermine zu vereinbaren, aber auch medizinische Empfehlungen zu erhalten.

Internetnutzung bei psychischen Belastungen

Bezüglich der Inanspruchnahmebereitschaft von E-Mental-Health-Anwendungen gab eine repräsentative Befragung (N = 2 411) in Deutschland bereits 2013 Auskunft (7). Damals konnte sich fast die Hälfte der deutschen Internetnutzer vorstellen, das Internet bei psychischen Belastungen zu konsultieren. Von den Personen, die eine Internetnutzung auch bei psychischen Problemen in Erwägung ziehen, hatten zum Zeitpunkt der Erhebung nur 2,2 % bereits eine Online-Beratung genutzt. Insgesamt wusste von denjenigen Befragten, die das Internet auch bei psychischen Belastungen konsultieren würden, jedoch nur ein geringer Teil von der Möglichkeit einer psychologischen Online-Beratung, das heißt, sie hatten erst im Rahmen der Befragungsstudie davon erfahren. Das Gleiche zeigte sich auch in einer aktuelleren Befragungsstudie unter Therapeuten und Patienten zu der Nutzung von Serious Games, nämlich dass zwar eine geringe Kenntnis über die Existenz von therapeutischen Computerspielen besteht, aber eine hohe potenzielle Inanspruchnahmebereitschaft vorhanden ist (8). Insgesamt scheinen Personen in der Normalbevölkerung wie auch Therapeuten ihre Inanspruchnahmebereitschaft in der Zukunft auch bei sehr spezifischen Anwendungen als wachsend einzuschätzen. Dies zeigte sich am Beispiel des Einsatzes von Sexrobotern bei sexuellen Störungen. Während sich im Jahr 2018 von 203 befragten Internetnutzern bereits 82 % vorstellen konnten, Sexroboter bei sexuellen Problemen (zum Beispiel ejacolatio praecox) einzusetzen (9), so schätzen zum selben Zeitpunkt 72 befragte Sexualtherapeuten den Einsatz eher zukunftsbezogen ein (10). Es zeigte sich, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Behandelnden innerhalb des nächsten Jahres Sexroboter in der Therapie einsetzen, von 90 % sehr unwahrscheinlich oder unwahrscheinlich eingeschätzt wurde. In den nächsten fünf Jahren geben nur 68,1 % an, dass sie sehr unwahrscheinlich oder unwahrscheinlich einen Sexroboter empfehlen würden und immerhin 31,9 % betrachteten es als wahrscheinlich. Auf die Frage, wie es in den nächsten 25 Jahren aussehen wird, wurde ebenfalls eine weitere Verschiebung festgestellt. So waren nur noch 37,5 % der Befragten der Meinung, dass sie den Einsatz für (sehr) unwahrscheinlich halten, während 62,5 % es für etwas bis sehr wahrscheinlich hielten.

Auch bei weiteren Untersuchungen zeigen Behandler ein positives Stimmungsbild gegenüber E-Health-Anwendungen. In einer deutschlandweiten Befragung niedergelassener Ärzte der Stiftung Gesundheit (11) lehnten nur 3,5 % der Befragten E-Health grundsätzlich ab. Das größte Potenzial hingegen sehen die befragten Ärzte in der stärkeren Vernetzung von Daten: Knapp 60 % gehen davon aus, dass E-Health-Technologien die Kommunikation mit anderen Behandlern verbessern könne. Ein gutes Drittel meint außerdem, dass auch die Kommunikation mit Patienten verbessert werde und Patienten in größerer Entfernung besser versorgt werden könnten. Der DAK Digitalisierungsreport (12) gibt Auskunft über Einstellungen zu und Inanspruchnahmebereitschaft von E-Health-Anwendungen unter Medizinern. Obwohl Diagnostik-Apps bisher nicht reguliert und integriert sind, hat jeder zweite Arzt von diesen bereits schon gehört (als Beispiele siehe Kasten). Ein großes Problem besteht darin, dass gerade im Bereich von M-Health die wenigsten Anwendungen evaluiert sind. So konnten Shen et al. (13) bereits im Jahr 2015 über 1 000 Apps zu Depression auf dem Markt ausfindig machen, allerdings lagen bis 2013 lediglich drei RCTs zu evaluierten Apps vor (14).

Diagnostische Apps mit künstlicher Intelligenz

Modernste diagnostische Apps basieren inzwischen auf künstlicher Intelligenz (KI) und dies sowohl zur Diagnosestellung körperlicher Erkrankungen (Ada), zur unterstützenden Behandlung von Depression und Angststörungen (Woebot) oder auch in Form von Wearables, die Vitaldaten tracken, um akute depressive Erkrankungsphasen frühzeitig zu erkennen (siehe Kasten).

Ebenso ist die Bekanntheit von Telekonsil mit 67 % relativ hoch und knapp jeder fünfte Arzt hat schon damit zu tun gehabt. Jeder zweite Arzt sieht auch für die Wissenschaft einen klaren Nutzen in der Digitalisierung. Nur jeder zehnte Arzt sieht keinen Nutzen darin. Auch rund drei Viertel der Studienteilnehmer halten die Nachsorge-App einer Klinik für sinnvoll und würden sie anwenden. Ärzte waren in den Untersuchungen insgesamt besonders offen für digitale Lösungen, die einen konkreten Nutzen für Patienten und Ärzte aufweisen (12).

Studien zeigen bezüglich E-Mental-Health-Anwendungen, dass Psychotherapeuten zwar E-Mail- und Handykommunikation im Umgang mit ihren Patienten einbinden, hier aber meist organisatorische Aspekte im Vordergrund stehen (18). Ein breiteres Angebot von E-Mental-Health-Anwendungen innerhalb der Therapie besteht überwiegend nicht. Insgesamt zeigt sich, dass eine diesbezügliche Offenheit einerseits von der Therapieschule abhängt (19) und andererseits von der Technikaffinität und -erfahrung des Behandlers (20).

In verschiedenen Metaanalysen im Bereich internetbasierter geleiteter Selbsthilfeansätze wurde deutlich, dass die Behandlungseffekte der kognitiv-behavioralen Ansätze mit der Wirkung von konventionellen Psychotherapien vergleichbar sind (21). Im psychodynamischen Setting werden digitale Medien im Vergleich zu kognitiv-behavioralen Ansätzen bisher insgesamt eher zurückhaltend eingesetzt. Auch dezidiert psychodynamisch geführte Online-Interventionsangebote sind bisher selten, die Studienergebnisse der Wirksamkeit zu den bereits vorhandenen Programmen jedoch vielversprechend (22). Das Online-Programm „Kraft der eigenen Emotionen Nutzen“ (KEN-Online) ist beispielsweise ein positiv evaluiertes psychodynamisches Angebot, das Nutzern mittels verständlicher Informationen und anschaulicher Fallgeschichten die Grundprinzipien des Affektphobiemodells vermittelt. Durch minimale therapeutische Unterstützung soll KEN-Online Nutzern dabei helfen ihre Emotionen besser erkennen, regulieren und ausdrücken zu können (23). Zudem existieren positive Berichte über die E-Mental-Health-Anwendungen aus der Praxis psychodynamisch und psychoanalytisch arbeitender Therapeuten (24, 25, 26). Nichts- desto trotz überwiegen in psychoanalytischen Fachkreisen kritische Stimmen, die dafür plädieren, neue Medien nicht in die psychoanalytische Behandlung einzubinden. Dies mag vor allem damit zusammenhängen, dass Forschungsbefunde beispielsweise zur Qualität und potenziellen Veränderungen der psychoanalytischen Beziehung im Online-Setting fehlen.

Insgesamt sind Patienten offener gegenüber internetbasierten Interventionen bei depressiven Symptomen als Therapeuten (27).

Viele offene Fragen zur Beziehungsgestaltung

E-Health-Anwendungen entwickeln sich zu einem immer selbstverständlicheren Teil unserer Gesundheitsversorgung, wobei andere europäische Länder wie beispielsweise Schweden oder die Niederlande im Vergleich zu den deutschsprachigen Ländern telemedizinische Dienste schon viel mehr veralltäglicht haben. Das Interesse der Patienten an E-Health und die Inanspruchnahmebereitschaft möglicher Angebote ist hoch. Auch bei Ärzten und Psychotherapeuten wird in Untersuchungen ein positives Stimmungsbild gegenüber E-Health-Anwendungen deutlich, wobei viele offene Fragen und damit auch Skepsis beispielsweise in Bezug auf die Gestaltung der Beziehung zwischen Arzt/Therapeut und Patient bestehen. Insgesamt scheint demnach eine wichtige, aber auch große Aufgabe der Zukunft zu sein, die digitalen Entwicklungen im Gesundheitswesen von allen beteiligten Berufsgruppen aktiv zu evaluieren und mitzugestalten.

Anschrift für die Verfasserinnen:
Univ.-Prof. Dr. phil. habil. Christiane Eichenberg, Fakultät für Medizin, Institut für Psychosomatik, Sigmund Freud PrivatUniversität, Freudplatz 3, A-1020 Wien, eichenberg@sfu.ac.at; www.med.sfu.ac.at; www.christianeeichenberg.de

Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/pp/lit0919

Diagnostische Apps auf Basis künstlicher Intelligenz

  • Ada: ist ein Diagnosetool, welches als App sowohl im App Store als auch bei Google Play heruntergeladen werden kann. Der User kommuniziert (schreibt) mit einen Chatbot und gibt seine Symptome/Beschwerden (körperlich oder psychisch) ein. Durch darauffolgende Fragen versucht „Ada“ die Problematik zu erfassen und gibt nach ausreichenden Fragen eine oder mehrere Verdachtsdiagnosen und eine Therapieempfehlung aus. Die mittels künstlicher Intelligenz (KI) gestützte Gesundheits-App hat das Ziel, die Gesundheit seiner Nutzer besser zu verstehen und passende nächste Schritte für die richtige Behandlung zu finden. Die Unikliniken Essen und Gießen/Marburg wollen nun in einer Studie prüfen, ob sich die Gesundheits-App zur besseren Patientensteuerung in Notaufnahmen einsetzen lässt (15).
  • Woebot: ist ein Chatbot, der bei Google Play heruntergeladen werden kann. Psychologen der Universität Stanford haben „Woebot“ entwickelt, um Betroffenen Hilfe beim Umgang mit Depressionen und Angstzuständen zu ermöglichen – zum Beispiel für den Zeitraum, in dem sie auf einen Therapieplatz warten müssen. „Woebot“ kann aber ebenso therapiebegleitend genutzt werden. Im Kern werden kognitiv-behaviorale Techniken vermittelt, um das eigene Stimmungsmanagement zu verbessern. Die eigenen Stimmungen werden über die Zeit aufgezeichnet, wodurch dem Nutzer meist zuvor unbewusste Muster erkennbar werden. So lernt „Woebot“ im Laufe der Zeit seinen Nutzer immer besser kennen, sodass die Interventionen immer passgenauer personalisiert werden können. Erste Ergebnisse sprechen für die Akzeptanz und Wirksamkeit dieser App (16).
  • Wearables: Auch in Deutschland gibt es erste Projekte, um Wearables im Psychotherapie-Bereich zu nutzen, zum Beispiel für depressive Menschen. Im Projekt STEADY (Sensorbasiertes System zur Therapieunterstützung und Management von Depressionen) (17) soll die Erfassung der Körperdaten dafür genutzt werden, die eigene affektive Erkrankung besser zu verstehen und im Sinne des Selbstmanagements auch besser bewältigen zu können. Im Rahmen der Pilotstudie wird der Wert der patientengenerierten Daten für das Selbstmanagement affektiver Erkrankungen und die potenzielle Effizienzsteigerung der medizinischen Versorgung untersucht. Vor und während einer manischen oder depressiven Krankheitsphase ändert sich vieles am Verhalten der Betroffenen: Sie kommunizieren und bewegen sich anders. Somit können Daten zum Schlafverhalten, zur Sprechgeschwindigkeit, Bewegung, Herzrate, Hautleitfähigkeit und Handynutzung dem Betroffenen helfen, selbst schnelle Hinweise auf mögliche Verschlechterungen zu erhalten und gezielt gegenzusteuern.
1.
Schachinger A: Der digitale Patient. Analyse eines neuen Phänomens der partizipativen Vernetzung und Kollaboration von Patienten im Internet. Baden-Baden, 2014, Nomos Verlagsgesellschaft.
2.
Dockweiler C, Razum O: Digitalisierte Gesundheit: neue Herausforderungen für Public Health. Gesundheitswesen 2016; 78: 5–7.
3.
PwC: Future Health. Bevölkerungsumfrage zur Digitalisierung und Technologisierung im Gesundheitswesen, 2018 (https://www.pwc.de/de/gesundheitswesen-und-pharma/future-health-berichtsband.pdf).
4.
McKinsey‘s Consumer Health Insights (CHI) Survey 2017 (https://www.mckinsey.com/industries/healthcare-systems-and-services/our-insights/healthcare-consumerism-2018).
5.
PwC: Vertrauen in den „Robo-Doktor“ 2017. https://www.pwc.de/de/gesundheitswesen-und-pharma/kl-robotics-healthcare-170529-interaktives-pdf-geschuetzt.pdf.
6.
Waligóra J, Bujnowska-Fedak MM: Online Health Technologies and Mobile Devices: Attitudes, Needs, and Future. Adv Exp Med Biol. 2019 Feb 7. doi: 10.1007/5584_2019
_335. [Epub ahead of print]
7.
Eichenberg C, Wolters C, Brähler E: The Internet as a Mental Health Advisor in Germany – Results of a National Survey. PLoS One 2013, 8 (11). DOI: 10.1371/journal.
pone.0079206.
8.
Eichenberg C, Grabmayer G, Green N: Acceptance of serious games in psychotherapy: An inquiry into the stance of therapists and patients. Telemedicine and e-health, 2016. DOI:10.1089/tmj.2016.0001.
9.
Eichenberg C, Ostermaier E, Khamnis M, Küsel C, Hübner L: Sexrobotik: Zwei Befragungsstudien zu Akzeptanz und Nutzungsoptionen in der Sexualtherapie. Vortrag auf dem Deutschem Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie,
21. Mätz 2019, Berlin.
10.
Eichenberg C, Kharmis M, Hübner L (under review): Sexrobotic: Acceptance and options of use in sex therapy.
11.
Obermann K, Müller P, Woerns S: Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2016: Digitalisierung des Arztberufs. Eine deutschlandweite Befragung niedergelassener Ärztinnen und Ärzte. Stiftung Gesundheit http://www.stiftung-gesundheit.de/pdf/studien/Aerzte_im
_Zukunftsmarkt_Gesundheit_2016.pdf Zugriff 11. März2019.
12.
DAK-Digitalisierungsreport (2018): So denken Ärzte über E-Health-Lösungen. EPatient RSD GmbH, Berlin. https://www.dak.de/dak/download/dak-digitalisierungsreport-2018–1959528.pdf Zugriff
14. März2019
13.
Shen N, Levitan MJ, Johnson A, Bender JL, Hamilton-Page M, Jadad AR, Wiljer D: Finding a Depression App: A Review and Content Analysis of the Depression App Marketplace. JMIR Mhealth Uhealth, 2015
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14.
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16.
Fitzpatrick KK, Darcy A, Vierhile M: Delivering Cognitive Behavior Therapy to Young Adults With Symptoms of Depression and Anxiety Using a Fully Automated Conversational Agent (Woebot): A Randomized Controlled Trial. JMIR Ment Health 2017; 4 (2): e19. DOI: 10.2196/mental.7785.
17.
STEADY – Sensorbasiertes System zur Therapieunterstützung und zum Selbstmanagement von Depressionen (2019, 14. Mai). Abgerufen von https://www.steady-projekt.de/overview/.
18.
Eichenberg C, Kienzle K: Psychotherapeuten und Internet. Einstellung zu und Nutzung von therapeutischen Onlineangeboten im Behandlungsalltag. Psychotherapeut, 2013, 58 (5), 485–93.
19.
Vigerland S, Ljótsson B, Bergdahl Gustafsson F, Hagert S, Thulin U, Andersson G, Serlachius E: Attitudes towards the use of computerized cognitive behavior therapy (cCBT) with children and adolescents: A survey among Swedish mental health professionals, Internet Interventions, 2014 Volume 1, Issue 3.
20.
Kerst A, Zielasek J, Gaebel W: Smartphone applications for depression: a systematic literature review and a survey of health care professionals‘ attitudes towards their use in clinical practice. 2019, Eur Arch Psychiatry Clin Neurosci. doi: 10.1007/s00406
–018–0974–3. [Epub ahead of print]
21.
Andersson G, Cuijpers P, Carlbring P, Riper H, Hedman E: Guided Internet-based vs.
face-to-face cognitivebehavior therapy for psychiatric and somaticdisorders: a systematic review and meta-analysis. World Psychiatry 2014; 13: 288–95.
22.
Eichenberg C, Küsel C: Zur Wirksamkeit von Online-Beratung und Online-Psychotherapie. resonanzen. E-Journal für biopsychosoziale Dialogen in Psychotherapie, Supervision und Beratung, 2016 https://www.resonanzen-journal.org/index.php/resonanzen/article/view/391, Zugriff 11. März 2019.
23.
Zwerenz R, Becker J, Johansson R, Frederick RJ, Andersson G, Beutel ME: Transdiagnostic, Psychodynamic Web-Based Self-Help Intervention Following Inpatient Psychotherapy: Results of a Feasibility Study and Randomized Controlled Trial. JMIR Ment Health; 2017, 4 (4): e41. DOI: 10.2196/mental.7889.
24.
Scharff JS: Psychoanalysis online: mental health, teletherapy, and training. London, 2013, Karnac Books.
25.
Scharff JS: Psychoanalysis Online 2. Impact of Technology on Development,Training, and Therapy. London, 2015, Karnac Books.
26.
Eichenberg C, Hübner L: Psychoanalyse via Internet. Aktueller Stand der Diskussion um Möglichkeiten und Grenzen. Psychotherapeut, 2018, 63 (4), 283–90.
27.
Schröder J, Berger T, Meyer B, Lutz W, Hautzinger M, Späth C, Eichenberg C, Klein JP, Moritz S: Attitudes towards Internet interventions among psychotherapists and individuals with mild to moderate depression symptoms. 2017 Cognitive Therapy and Research. DOI: 10.1007/s10608
–0179850–0. 
Sigmund Freud PrivatUniversität, Wien: Univ.-Prof. Dr. phil. habil. Eichenberg,
Hübner, M. Sc.

Eine Reihe von aktuellen Studien geben Auskunft darüber, inwieweit Patienten beziehungsweise Ärzte und Psychotherapeuten sich die Integration digitaler Gesundheitsanwendungen in den Versorgungsalltag wünschen.

1. Schachinger A: Der digitale Patient. Analyse eines neuen Phänomens der partizipativen Vernetzung und Kollaboration von Patienten im Internet. Baden-Baden, 2014, Nomos Verlagsgesellschaft.
2. Dockweiler C, Razum O: Digitalisierte Gesundheit: neue Herausforderungen für Public Health. Gesundheitswesen 2016; 78: 5–7.
3. PwC: Future Health. Bevölkerungsumfrage zur Digitalisierung und Technologisierung im Gesundheitswesen, 2018 (https://www.pwc.de/de/gesundheitswesen-und-pharma/future-health-berichtsband.pdf).
4. McKinsey‘s Consumer Health Insights (CHI) Survey 2017 (https://www.mckinsey.com/industries/healthcare-systems-and-services/our-insights/healthcare-consumerism-2018).
5. PwC: Vertrauen in den „Robo-Doktor“ 2017. https://www.pwc.de/de/gesundheitswesen-und-pharma/kl-robotics-healthcare-170529-interaktives-pdf-geschuetzt.pdf.
6. Waligóra J, Bujnowska-Fedak MM: Online Health Technologies and Mobile Devices: Attitudes, Needs, and Future. Adv Exp Med Biol. 2019 Feb 7. doi: 10.1007/5584_2019
_335. [Epub ahead of print]
7. Eichenberg C, Wolters C, Brähler E: The Internet as a Mental Health Advisor in Germany – Results of a National Survey. PLoS One 2013, 8 (11). DOI: 10.1371/journal.
pone.0079206.
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9. Eichenberg C, Ostermaier E, Khamnis M, Küsel C, Hübner L: Sexrobotik: Zwei Befragungsstudien zu Akzeptanz und Nutzungsoptionen in der Sexualtherapie. Vortrag auf dem Deutschem Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie,
21. Mätz 2019, Berlin.
10. Eichenberg C, Kharmis M, Hübner L (under review): Sexrobotic: Acceptance and options of use in sex therapy.
11. Obermann K, Müller P, Woerns S: Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2016: Digitalisierung des Arztberufs. Eine deutschlandweite Befragung niedergelassener Ärztinnen und Ärzte. Stiftung Gesundheit http://www.stiftung-gesundheit.de/pdf/studien/Aerzte_im
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12. DAK-Digitalisierungsreport (2018): So denken Ärzte über E-Health-Lösungen. EPatient RSD GmbH, Berlin. https://www.dak.de/dak/download/dak-digitalisierungsreport-2018–1959528.pdf Zugriff
14. März2019
13. Shen N, Levitan MJ, Johnson A, Bender JL, Hamilton-Page M, Jadad AR, Wiljer D: Finding a Depression App: A Review and Content Analysis of the Depression App Marketplace. JMIR Mhealth Uhealth, 2015
3 (1): e16.
14. Donker T, Petrie K, Proudfoot J, Clarke J, Birch MR, Christensen H: Smartphones for smarter delivery of mental health programs: a systematic review. J Med Internet Res, 2013, 15 (11): e247.
15. Schlingensiepen I: Wie eine App Patienten steuert, 2018 Ärzte Zeitung online, https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/e-health/gesundheitsapps/arti cle/973837/ada-hilft-wie-eine-app-patienten-steuert.html.
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21. Andersson G, Cuijpers P, Carlbring P, Riper H, Hedman E: Guided Internet-based vs.
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24. Scharff JS: Psychoanalysis online: mental health, teletherapy, and training. London, 2013, Karnac Books.
25. Scharff JS: Psychoanalysis Online 2. Impact of Technology on Development,Training, and Therapy. London, 2015, Karnac Books.
26. Eichenberg C, Hübner L: Psychoanalyse via Internet. Aktueller Stand der Diskussion um Möglichkeiten und Grenzen. Psychotherapeut, 2018, 63 (4), 283–90.
27. Schröder J, Berger T, Meyer B, Lutz W, Hautzinger M, Späth C, Eichenberg C, Klein JP, Moritz S: Attitudes towards Internet interventions among psychotherapists and individuals with mild to moderate depression symptoms. 2017 Cognitive Therapy and Research. DOI: 10.1007/s10608
–0179850–0. 

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