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Foto: LWL-Museum für Archäologie, Herne
Foto: LWL-Museum für Archäologie, Herne

Eine verheerende Krankheit

Ihr Auftreten ist bereits für das 6. Jahrhundert n. Chr. dokumentiert, im 14. Jahrhundert fiel ihr ein Drittel von Europas Bevölkerung zum Opfer und danach wurde die Pest zur ständigen Bedrohung, die jederzeit tödliche Wirklichkeit werden konnte. Die Angst vor der Seuche ließ die Menschen verrohen, weitreichende gesellschaftliche Veränderungen waren die Folge. Mit rund 300 kulturhistorischen und archäologischen Objekten präsentiert die große Ausstellung im Landesmuseum Herne die Geschichte und Auswirkungen der Pest und den Umgang von Medizin, Politik und Religion mit der verheerenden Krankheit. Das kleinste Exponat ist nur unter dem Mikroskop zu erkennen: das Pest-Bakterium „Yersinia pestis“.

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„Pest!“ , LWL-Museum für Archäologie, Europaplatz 1, Herne, Di./Mi./Fr. 9–17, Do. 9–19, Sa./So. 11–18 Uhr (20. September 2019 bis 10. Mai 2020).

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