SUPPLEMENT: Perspektiven der Neurologie

Antikörper Fremanezumab: Migräne-Prophylaxe

Dtsch Arztebl 2019; 116(37): [40]

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Drei Monate nach der Zulassung von Fremanezumab (AJOVY®) zur Migräne-Prophylaxe in der EU wurden auf dem 5. Kongress der European Academy of Neurology (EAN) vom 29. Juni bis 2. Juli 2019 in Oslo aktuelle Daten präsentiert – unter anderem zur Langzeitwirksamkeit des Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP)-Antikörpers und zum Ansprechen schwer zu behandelnder Patienten. Sie geben Anlass zur Hoffnung, das Leben vieler Patienten nachhaltig verbessern zu können. Fremanezumab ist der einzige zur Migräne-Prophylaxe zugelassene Antikörper, bei dem Patienten zwischen monatlicher Gabe und einer Quartalsdosis wählen können. Das CGRP spielt eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Migräneattacken. Es ist im ZNS sowie in der Peripherie einer der zentralen Neurotransmitter. Ein maßgeblicher Prozess im Rahmen der Migräne-Pathogenese ist dabei die periphere Sensibilisierung, in deren Verlauf die Schwelle zur Stimulation der peripheren sensorischen Neurone immer weiter sinkt. Eine mögliche Ursache ist die Reizung peripherer Endigungen des Trigeminusnervs durch Entzündungsmediatoren, die das CGRP noch verstärken kann.

Quelle: Teva GmbH, www.teva.de

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote