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SUPPLEMENT: Perspektiven der Neurologie

Editorial

Dtsch Arztebl 2019; 116(37): [3]

Zylka-Menhorn, Vera

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Dr. med. Vera Zylka-Menhorn Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven
Dr. med. Vera Zylka-Menhorn
Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven

Nach der „Global Burden of Disease“-Studie (Lancet Neurol 2018; 17: 939–53) hat sich die Zahl der an Parkinson erkrankten Menschen seit 1990 mehr als verdoppelt. In Deutschland werden jährlich rund 60 000 Patienten neu diagnostiziert. Neben dem Alter werden ätiologisch genetische, immunologische, metabolische und umweltbedingte Ursachen vermutet. In den späten Phasen der Krankheit, die mit einem erheblichen Verlust an Lebensqualität einhergehen, müssen die Patienten täglich mitunter mehr als ein Dutzend unterschiedlicher Medikamente einnehmen. Dabei gibt es kein „One fits all“-Regime, für jeden Patienten muss eine individuelle Kombination ausgewählt werden.

„Bei langjährigen Patienten verändert sich die Symptomatik oder die Medikamentenwirksamkeit lässt nach. Ein stationärer Aufenthalt in einer auf Parkinson spezialisierten Klinik ermöglicht es dann, gleichzeitig Diagnostik und Therapie durchzuführen, nichtmotorische Störungen zu behandeln und bei geeigneten Patienten eventuell invasive Therapieformen anzuwenden“, so Prof. Dr. med. Rüdiger Hilker-Roggendorf, Vorstand der Deutschen Parkinson-Gesellschaft (DPG). Dafür seien die Klinikärzte auf die Expertise und Kooperation von Haus- und niedergelassenen Fachärzten angewiesen.

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Zur Unterstützung dieser interdisziplinären Kooperation möchte ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, auf die Titelgeschichte in dieser Ausgabe aufmerksam machen.

Dr. med. Vera Zylka-Menhorn
Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven

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