ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenNeurologie 1/2019Trotz koronarer Herzerkrankung: Verträgliche Therapie

Supplement: Perspektiven der Neurologie

Trotz koronarer Herzerkrankung: Verträgliche Therapie

Dtsch Arztebl 2019; 116(37): [42]

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Patienten mit koronarer Herzerkrankung entwickeln häufig zusätzlich psychische Probleme wie Depressionen oder Ängste. Umgekehrt gilt eine Depression auch als Risikofaktor für die Entwicklung kardiovaskulärer Erkrankungen. Da sich eine gleichzeitig auftretende Depression negativ auf den kardialen Krankheitsverlauf auswirken kann, ist die Wahl der antidepressiven Behandlung bei herzinsuffizienten Patienten von besonderer Bedeutung. Wegen möglicher Wechselwirkungen von Antidepressiva mit Herzmedikamenten rücken Therapiealternativen in den Fokus. Hinsichtlich der kardialen Sicherheit ist bei Johanniskrautextrakt (Laif® 900) keine QT-Intervall-Verlängerung bekannt. Zusätzliche EKG-Kontrollen sind daher bei den Patienten nicht zwingend notwendig. Eine gleichzeitige Medikation mit den häufig verordneten kardiovaskulären Wirkstoffen Metoprolol (Beta-Blocker), Ramipril (ACE-Hemmer) oder Candesartan (Sartan), ist möglich. Eine Kombination von Johanniskrautextrakt mit dem Kalzium-Antagonisten Verapamil sollte hingegen vermieden werden: Durch die CYP-450-Induktion kann die Wirkung des komedizierten Arzneistoffes gemindert werden.

Quelle: Bayer Vital GmbH, www.gesundheit.bayer.de

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