ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2019Stationsäquivalente psychiatrische Behandlung: Verordnung häuslicher Krankenpflege ausgeschlossen

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Stationsäquivalente psychiatrische Behandlung: Verordnung häuslicher Krankenpflege ausgeschlossen

Dtsch Arztebl 2019; 116(37): A-1576

Hillienhof, Arne

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Eine parallele Verordnung ambulanter Krankenpflege darf nicht erfolgen. Foto: Minerva Studio/stock.adobe.com
Eine parallele Verordnung ambulanter Krankenpflege darf nicht erfolgen. Foto: Minerva Studio/stock.adobe.com

Vertragsärzte dürfen keine häusliche oder psychiatrische häusliche Krankenpflege verordnen, wenn Patienten zeitgleich bereits eine stationsäquivalente psychiatrische Behandlung erhalten. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit Verweis auf einen Beschluss des Gemeinsamen Bundes­aus­schuss (G-BA) hingewiesen. Der Beschluss sei durch das Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen erforderlich geworden, hieß es. Das Gesetz ermöglicht Krankenhäusern seit 2018, multiprofessionelle Teams zu bilden, die psychisch kranke Patienten zeitlich begrenzt im häuslichen Umfeld behandeln. Um die stationsäquivalente psychiatrische Behandlung gegen die psychiatrische häusliche Krankenpflege abzugrenzen, musste die Häusliche Krankenpflege-Richtlinie entsprechend angepasst werden. Mit seinem Beschluss vom 20. Juni stellte der G-BA klar, dass die Versorgung im Rahmen einer stationsäquivalenten psychiatrischen Behandlung einer vollstationären Behandlung im Krankenhaus entspricht. Demnach sind sämtliche pflegerischen Maßnahmen, die während der stationsäquivalenten psychiatrischen Behandlung erforderlich werden, durch das Team der jeweiligen Klinik zu erbringen. hil

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