VARIA: Personalien

Geburtstage

Dtsch Arztebl 2000; 97(4): A-195 / B-167 / C-154

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Assessor Josef Kloppenborg, seit 1969 Geschäftsführer und Justiziar der Ärztekammer Berlin, der am 31. Dezember 1999 in den Ruhestand trat, wurde am 26. Januar 65 Jahre alt.
Der gebürtige Berliner studierte von 1953 bis 1957 Jura an der Freien Universität Berlin, wo er 1957 die Erste juristische Staatsprüfung ablegte; 1962 erfolgte die Zweite juristische Staatsprüfung. Von 1962 bis 1968 war er im Bundesversicherungsamt in Berlin tätig, zuletzt als Oberregierungsrat. Am 1. Oktober 1969 trat er als Geschäftsführer in die Dienste der Ärztekammer Berlin ein. Er war zugleich Justiziar dieser Kammer.
Josef Kloppenborg ist seit langen Jahren auch journalistisch tätig, so unter anderem auch als Berichterstatter und Korrespondent für das Deutsche Ärzteblatt. 1984 ehrte ihn die Bundes­ärzte­kammer mit der Verleihung des Ehrenzeichens der deutschen Ärzteschaft in Anerkennung seines langjährigen Einsatzes im Dienste der Ärzteschaft.

Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Wildor Hollmann, em. Ordinarius an der Deutschen Sporthochschule Köln, Brüggen, Ehrenpräsident des Weltsportärztebundes, Ehrenpräsident des Deutschen Sportärztebundes e.V., wird am 30. Januar 75 Jahre alt.
Hollmann war von 1965 bis zu seiner Emeritierung (1990) Inhaber eines Lehrstuhls für Kardiologie und Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule Köln, für deren Ausbau und Renommee er vieles beigetragen hat. Hollmann begann seine wissenschaftliche und berufliche Karriere 1949 mit Fertigstellung seiner experimentellen Dissertation auf der Basis spiroergometrischer Untersuchungen. Von 1953 bis 1965 arbeitete er als Assistenzarzt an der Medizinischen Universitätsklinik zu Köln unter Leitung seines akademischen Lehrers, Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Hugo W. Knipping. 1965 absolvierte Hollmann seine Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin und habilitierte sich an der Universität zu Köln für das Fach "Sportmedizin".
1964 erhielt er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Kardiologie und Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule in Köln in Verbindung mit dem Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin. Als Rektor der Sporthochschule von 1969 bis 1971 leistete Hollmann wesentliche Beiträge zu deren Anerkennung als wissenschaftliche Hochschule und ihres großzügigen Aus- und Neubaus. Hollmann war 25 Jahre lang Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates der Bundes­ärzte­kammer. Seit mehr als 22 Jahren gehörte er dem Wehrmedizinischen Beirat des Bundesverteidigungsministeriums an. Lange Jahre war er auch Fachredakteur in der medizinisch-wissenschaftlichen Redaktion des Deutschen Ärzteblattes (bis Ende 1993). Daneben gehörte er zahlreichen angesehenen medizinischen und wissenschaftlichen Gremien auf nationaler und internationaler Ebene an.
Hollmann ist vielfach geehrt worden, so unter anderem für sein Engagement und seinen Einsatz in der ärztlichen Fortbildung mit der Ernst-von-Bergmann-Plakette der Bundes­ärzte­kammer.


Prof. Dr. med. Martin Zwicker, von 1960 bis 1985 Chefarzt der Chirurgischen Abteilung und Ärztlicher Direktor des Stadtkrankenhauses Soest, wird am 31. Januar 80 Jahre alt.
Martin Zwicker kam nach seinem Medizinstudium an der Universität Würzburg, unterbrochen von Kriegseinsätzen, an die Universität Leipzig, wo er 1944 das Medizinische Staatsexamen absolvierte und zum Dr. med. promoviert wurde. Nach Entlassung aus russischer Kriegsgefangenschaft war er zunächst als Assistenzarzt, später als Oberarzt an der Chirurgischen Abteilung des Heinrich-Braun-Krankenhauses in Zwickau bis 1949 tätig. Danach war er fast elf Jahre lang als Oberarzt an der Chirurgischen Universitätsklinik der Charité zu Berlin tätig. Er habilitierte sich 1953 an der Humboldt-Universität, wo er 1956 zum Professor für Chirurgie ernannt wurde - zugleich zum ersten Oberarzt und stellvertretenden Klinikdirektor. 1960 wechselte er nach Soest und wurde nach Umhabilitation zum Professor für Chirurgie an der Universität Münster ernannt.


Prof. Dr. med. Ernst Rebentisch, Generaloberstabsarzt a. D., ehemaliger, im Ruhestand lebender Inspekteur des Sanitäts- und Gesundheitswesens der Bundeswehr, Deisenhofen bei München, wird am 31. Januar 80 Jahre alt.
Rebentisch stand seit Oktober 1976 als Generaloberstabsarzt an der Spitze des Sanitäts- und Gesundheitswesens der Bundeswehr. Bevor er in die Bundeswehr eintrat, war er als Chirurg an Krankenhäusern tätig. Nach Verwendung als Leitender Sanitäts-Offizier bei einem Nato-Verbindungsstab, als Referent im Verteidigungsministerium und als Divisionsarzt ist Rebentisch 1969 zum Kommandeur der Akademie des Sanitäts- und Gesundheitswesens der Bundeswehr in München, 1973 zum Stellvertreter des Sanitätsinspekteurs berufen worden, ehe er 1976 zum Inspekteur ernannt wurde.
Neben der Wahrnehmung seiner beruflichen Aufgaben war Rebentisch auch im Bereich der Wissenschaft tätig; er versah einen Lehrauftrag für Katastrophen- und Wehrmedizin an der Technischen Universität München. An dieser Hochschule ist er 1975 zum Honorarprofessor ernannt worden. Seit 1981 gehörte er dem Wissenschaftli chen Beirat der Bundes­ärzte­kammer an. Er engagierte sich in der 1980 gegründeten Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin e.V., die ihn zum ersten Präsidenten gewählt hatte. Rebentisch hat auch zahlreiche Schriften und Werke veröffentlicht. In Anerkennung seines Einsatzes ist Rebentisch mehrfach geehrt worden, so unter anderem mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1980) und dem "Kommandeurkreuz" der "Legion of merit". EB

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Alle Leserbriefe zum Thema

Anzeige