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Der letzte Satz im Artikel zur Meinung des Ersatzkassenverbandes ist zynisch: „Das (Zweitmeinungsverfahren) führe auch zu einer Entlastung von Operateuren und Anästhesisten.“ Abgesehen von der Unterstellung, es würde massenhaft zu viel operiert, ist hier mit keinem Wort von der erheblichen, nicht vergüteten Mehrbelastung im ambulanten Bereich die Rede.

Ich selber habe als Berufsverbandsvorsitzender des BVOU Berlin für Berlin/Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern jahrelang und in mehreren Anläufen mit einer großen Kasse über einen Zweitmeinungsvertrag zu Endoprothesen verhandelt, aber jedesmal, wenn das auch für meinen Verhandlungspartner unterschriftreif erschien, meinte dann sein Vorstand, das bekämen sie ja bald laut EBM gratis (die Zweitmeinung für solche Eingriffe ist weiterhin von GBA nicht implementiert).

Dr. med. Klaus Thierse, 13465 Berlin

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