ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2019Tobias Welte: Translationale Forschung gewürdigt

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Tobias Welte: Translationale Forschung gewürdigt

Spielberg, Petra

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Tobias Welte, Foto: MHH, Karin Kaiser
Tobias Welte, Foto: MHH, Karin Kaiser

Die Vorstandsmitglieder des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL), darunter vier deutsche Ärzte, haben für das Fachgebiet „Pathophysiologie der Atmung: von der Grundlagenforschung zum Krankenbett“ den diesjährigen, international hoch renommierten Balzan-Preis erhalten.

„Die Auszeichnung beweist, dass translationale Forschung, die Erkenntnisse aus dem Grundlagenbereich in die Klinik bringt, für die Medizin der richtige Ansatz ist, um Patienten sichtbare Erfolge zu bringen und um junge Menschen für die Medizin und die Wissenschaft zu begeistern“, so Prof. Dr. med. Tobias Welte, Direktor des Hannoveraner DZL-Standortverbunds .

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Das im Herbst 2011 gegründete DZL ist ein Zusammenschluss aus 29 führenden universitären und außeruniversitären Einrichtungen, die sich der Erforschung von Atemwegserkrankungen widmen. Ziel der translationalen Forschung ist es, die Forschungsergebnisse aus dem Labor zügig in die Praxis zu überführen und somit zeitnah neue Ansätze für die Prävention, Diagnose und Therapie von Lungenkrankheiten zu entwickeln. Im Fokus stehen acht pneumologische Krankheitsbilder.

Welte studierte Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover. 2005 nahm er dort einen Ruf an und leitet seither die Klinik für Pneumologie. Neben seiner Arbeit als Pneumologe spezialisierte er sich in der Intensiv- und Infektionsmedizin. Der 60-Jährige gilt als ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Influenzaforschung und ist Fachredakteur des Deutschen Ärzteblattes. Petra Spielberg

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