ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2000Gesundheitspolitik: Schöne Aussichten

SPEKTRUM: Leserbriefe

Gesundheitspolitik: Schöne Aussichten

Dtsch Arztebl 2000; 97(5): A-212 / B-169 / C-165

Kascherus, Jürgen

Meinung zur Reform 2000:
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LNSLNS . . . 26 000 DM weniger Honorar im Jahr oder 2 166 DM weniger Honorar im Monat (sind) für jeden ostdeutschen Vertragsarzt (zu erwarten). In Sachsen wird die Belastung für den Allgemeinmediziner/Praktiker um 10 000 DM jährlich verringert, indem die hausärztliche Grundvergütung auf einen festen Punktwert von 10 Pfennig angehoben wird - also "nur" 16 000 DM weniger Honorar in diesem Jahr.
Die Besserstellung der Hausärzte erfolgt zulasten der Fachärzte, die demzufolge mit einer Honorareinbuße von 36 000 DM im Jahr 2000 rechnen müssen. Das sind pro Monat 3 000 DM!
Vermutlich werden viele Kollegen dadurch ernsthafte Probleme bekommen. Obwohl das ambulante Gesundheitswesen seit Jahren von Politikern unterschiedlichster Couleur heruntergewirtschaftet wird, wehrt sich die Ärzteschaft, dem Schlachtvieh ähnlich, nicht. Worauf warten wir eigentlich noch?
Dr. med. Jürgen Kascherus, Am Abzweig 4, 01844 Polenz
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