ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenKardiologie 2/2019Elektrolyte bei PPI-Therapie: Nährstoff-Substitution

Supplement: Perspektiven der Kardiologie

Elektrolyte bei PPI-Therapie: Nährstoff-Substitution

Dtsch Arztebl 2019; 116(40): [41]

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Die kardiometabolische Gesundheit erfordert einen ausgeglichenen Elektrolythaushalt. Die Langzeittherapie mit einem Protononenpumpenhemmer (PPI) kann den Elektrolythaushalt gravierend stören und langfristig zu einem Defizit von Vitaminen, Elektrolyten und anderen Mikronährstoffen führen. PPI sind Standard zur Behandlung säurebedingter Magen-Darm-Beschwerden und zum Magenschutz, z.B. während einer NSAR-Therapie. Allerdings können alle PPI die Absorption und damit die Bioverfügbarkeit von Mikronährstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen beeinflussen. Dies kann zu einem Ungleichgewicht im Kalium-Magnesium-Haushalt führen – ein häufiger Auslöser von funktionellen Herzrhythmusstörungen. Vor allem bei Herzpatienten, die vielfach per se ein Ungleichgewicht im Elektrolythaushalt aufweisen, ist daher bei langfristiger PPI-Therapie eine entsprechende Substitution von Mikronährstoffen sinnvoll. Eine spezifische Mikronährstoffkombination mit Kalium, Magnesium, B-Vitaminen und Coenzym Q10 (Tromcardin® complex) wirkt dem Mikronährstoffdefizit unter PPI-Therapie entgegen und verbessert die kardiometabolische Gesundheit der Patienten.

Quelle: Trommsdorff GmbH & Co. KG, www.trommsdorff.de

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