ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenKardiologie 2/2019Implantierbare Herzmonitore: Ungesicherte Versorgung

Supplement: Perspektiven der Kardiologie

Implantierbare Herzmonitore: Ungesicherte Versorgung

Dtsch Arztebl 2019; 116(40): [41]

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20 Jahre Forschung, Entwicklung und wissenschaftliche Evidenz stehen hinter der 5. Produktgeneration des RevealTM implantierbaren Herzmonitorsystems. Implantierbare Herzmonitore schließen eine Lücke bei der Diagnostik von Synkopen und Schlaganfällen unbekannter Ursache. Nationale und internationale Leitlinien bewerten den Einsatz mit hohem Empfehlungsgrad und hoher Evidenz. Lange Zeit war der Einsatz von implantierbaren Herzmonitoren im stationären Bereich eine etablierte und erstattungsrechtlich unproblematische Methode. Durch immer kleinere Implantate, die ambulant eingesetzt werden können, entstehen nun allerdings Schwierigkeiten bei der Erstattung: Häufig lehnten gesetzliche Krankenkassen die Erstattung der stationär implantierbaren Herzmonitore mit der Begründung ab, die Implantation könne ambulant durchgeführt werden. Gleichzeitig werden Kosten für die ambulante Implantation mit Verweis auf fehlende Abrechnungsziffern im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) und im Katalog für ambulantes Operieren (AOP) nicht übernommen. Das Fehlen dieser Abrechnungsziffern führt Experten zufolge zu einem Versorgungsdefizit.

Quelle: Medtronic GmbH, www.medtronic.com

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