ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenSUPPLEMENT: Kardiologie 2/2019Ergebnisse der NAXOS-Analyse: Orale Antikoagulanzien

SUPPLEMENT: Perspektiven der Kardiologie

Ergebnisse der NAXOS-Analyse: Orale Antikoagulanzien

Dtsch Arztebl 2019; 116(40): [41]

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Die Allianz von Bristol-Myers Squibb und Pfizer stellte auf dem Jahreskongress 2019 der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Paris Ergebnisse der Real-World-Data (RWD)-Analyse NAXOS vor. Dies ist mit über 300.000 Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) aus Frankreich die bisher größte retrospektive RWD-Analyse in Europa zur Effektivität und Sicherheit von oralen Antikoagulanzien. In dieser Analyse war Apixaban (Eliquis®) mit einer niedrigeren Rate schwerer Blutungen assoziiert als ein Vitamin-K-Antagonist (VKA) (Hazard Ratio [HR]: 0,49; 95 %-Konfidenzintervall [KI]: 0,46–0,52). Auch im Vergleich zu Patienten, die Rivaroxaban (HR: 0,63; 95 %-KI: 0,58–0,67) bzw. Dabigatran (HR: 0,85, 95 %-KI: 0,76–0,95) einnahmen, konnten bei Apixaban-Patienten weniger schwere Blutungen beobachtet werden. Bei Patienten unter Apixaban wurde außerdem eine niedrigere Mortalitätsrate jeglicher Ursache vs. VKA- bzw. Rivaroxaban-Patienten (HR: 0,89; 95 %-KI: 0,85–0,94) sowie eine vergleichbare Rate vs. Dabigatran-Patienten (HR: 0,94; 95 %-KI: 0,87–1,01) beobachtet.

Quelle: Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA, www.bms.com/de und
Pfizer Deutschland GmbH, www.pfizer.de

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