ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenKardiologie 2/2019Patientenorientiert behandeln: Therapie der stabilen KHK

Supplement: Perspektiven der Kardiologie

Patientenorientiert behandeln: Therapie der stabilen KHK

Dtsch Arztebl 2019; 116(40): [43]

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Bei der Behandlung der stabilen koronaren Herzerkrankung (KHK) wird ein patientenorientierter Behandlungsansatz immer wichtiger. Um die Lebensqualität von Patienten mit stabiler Angina pectoris (AP), dem Leitsymptom der stabilen KHK, zu verbessern, ist eine symptomatische medikamentöse Dauertherapie indiziert. Bei der Auswahl der geeigneten Medikation wird in der im April veröffentlichten 5. Auflage der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) „Chronische KHK“ nun erstmals nicht mehr zwischen Medikamenten der ersten und zweiten Wahl unterschieden. Denn nach Einschätzung der Leitliniengruppe gibt es derzeit keinen Nachweis der Über- oder Unterlegenheit einer bestimmten antianginösen Therapie bezüglich ihrer symptomatischen Wirkung. In der symptomatischen KHK-Therapie nimmt das Antianginosum Ranolazin (Ranexa®) aufgrund seiner hämodynamisch neutralen Wirkung eine besondere Rolle ein. Ranolazin reduziert die Häufigkeit von AP-Attacken, ohne Herzfrequenz und Blutdruck zu beeinflussen, da es direkt in der Myokardzelle ansetzt und nicht über die Hämodynamik wirkt.

Quelle: BERLIN-CHEMIE AG, www.berlin-chemie.de

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