ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2019Daniela Ludwig: Offen und unvoreingenommen für die neue Aufgabe

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Daniela Ludwig: Offen und unvoreingenommen für die neue Aufgabe

Dtsch Arztebl 2019; 116(40): A-1793 / B-1481 / C-1453

Bühring, Petra

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Daniela Ludwig, Foto: Tobias Koch
Daniela Ludwig, Foto: Tobias Koch

Die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung ist die 44-jährige Daniela Ludwig (CSU). Sie tritt die Nachfolge von Marlene Mortler an, die ins Europaparlament gewechselt ist. Ludwig werde „frischen Wind“ in das Amt bringen, betonte Ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn bei der Amtseinführung. Er kenne sie seit dem gemeinsamen Start im Bundestag. Die Diplom-Juristin aus Oberbayern gehört seit 2002 dem Deutschen Bundestag an und war bisher Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion für Verkehrspolitik und digitale Infrastruktur. Die Mutter von Zwillingen trat der CSU 1994 bei, 1996 schloss sie sich der Frauen-Union an. Trotz ihres bundespolitischen Mandats ist Daniela Ludwig ihrer oberbayerischen Heimat auch politisch treu geblieben: Seit 2008 sitzt die gebürtige Münchnerin im Kreistag des Landkreises Rosenheim.

Die bislang fehlende Expertise in der Drogenpolitik wurde ihr unmittelbar nach der Amtsübernahme von Oppositionspolitikern angelastet. „Ich bin sicher, dass es ein Vorteil für mich ist, offen, unvoreingenommen und eben nicht mit einer vorgefertigten Meinung die Themen anzugehen“, sagte Ludwig dem Deutschen Ärzteblatt. Sie sei sich bewusst, als Drogenbeauftragte auf das Know-how aus der Fachwelt angewiesen zu sein. „Ohne die medizinische Fachkompetenz und den Dialog mit der Ärzteschaft kann die Drogen- und Suchtpolitik in diesem Land nur schwer gestaltet werden“, betonte sie. Gespannt warten zurzeit alle auf die ersten drogenpolitischen Ansagen von Ludwig – vor allem zum Thema Cannabis. Petra Bühring

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