ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2019Impfen: Ärzte wollen Abgeordnete aufklären

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Impfen: Ärzte wollen Abgeordnete aufklären

Maybaum, Thorsten

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Über die Impfpflicht wird in Deutschland derzeit gestritten. Foto: dpa
Über die Impfpflicht wird in Deutschland derzeit gestritten. Foto: dpa

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und der NAV-Virchow-Bund haben sich mit einem Aufklärungspapier zum Thema Impfen an alle Bundestagsabgeordneten gewendet. Hintergrund war die erste Lesung zur geplanten Masernimpfpflicht im Bundestag. In dem siebenseitigen Papier haben BVKJ und NAV-Virchow-Bund Forderungen und Erwartungen zusammengefasst, die die Ärzteschaft in Bezug auf bessere Impfraten an die Abgeordneten hat. „Wir wollen mit dem Papier noch einmal die Abgeordneten kompakt und übersichtlich informieren, was aus unserer Sicht unbedingt in das geplante Masernschutzgesetz hinein muss und was uns generell wichtig ist, zu ändern“, sagte BVKJ-Präsident Dr. med. Thomas Fischbach. Dazu zählt vor allem die Intensivierung der Aufklärung. Dies sei aber nur möglich, wenn der Gesetzgeber Ärzten auch die Chance dazu gebe, also die Aufklärungsarbeit in der Praxis entsprechend vergüte und sie durch öffentlichkeitswirksame Aufklärungskampagnen – etwa durch die BZgA – flankiere. „Die Einführung einer Masernimpfpflicht ist eine gute Gelegenheit, auf die generelle Bedeutung von Impfungen aufmerksam zu machen“, erklärte der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. med. Dirk Heinrich. Neben dem Thema Masern dürften aber auch alle anderen von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen nicht in den Hintergrund treten. may

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