ArchivDeutsches Ärzteblatt PP10/2019Psychokardiologie: Noch nicht bei allen angekommen
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Mit großem Interesse habe ich den Beitrag „Das Herz als Projektionsort psychischer Konflikte“ zum Bereich Psychokardiologie gelesen und möchte hier auf die Situation und Bedürfnisse herzkranker Kinder und Jugendliche hinweisen:

„Du bist doch wohl kein Weichei ...“, das ist das Zitat einer Rückmeldung eines Kinderkardiologen auf die Frage von Eltern, ob ihrem Kind (zehn Jahre) vor der dritten (!!) Herzoperation und nach mittlerweile mehreren Reanimationen eine psychotherapeutische Begleitung und Vorbereitung nicht helfen könnte, weniger Angst zu haben ...

Leider ist der Gedanke, dass Psychotherapeuten und Kinderkardiologen zum Wohle der Kinder zusammenarbeiten könnten nicht bei allen angekommen. In dem oben beschriebenen Fall profitierten das Kind und das ganze familiäre System von der psychotherapeutischen Unterstützung: „Wir hatten weniger Angst, unser Kind war ruhiger, wollte gar keine Prämedikation, weil es gar nicht aufgeregt war ...“ 

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Daniela Lempertz, 56564 Neuwied

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