ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2019Digitalisierung: Ärztekammer Berlin veröffentlicht 20-Punkte-Papier

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Digitalisierung: Ärztekammer Berlin veröffentlicht 20-Punkte-Papier

Dtsch Arztebl 2019; 116(41): A-1845 / B-1524

Hillienhof, Arne

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In einem einstimmig verabschiedeten Thesenpapier hat die Ärztekammer Berlin darauf hingewiesen, dass sich nach der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) die Haftungsfrage für Patientendaten neu stellen würde.

Demnach haften bisher Ärztinnen und Ärzte persönlich für die Daten ihrer Patientinnen und Patienten. Nach Einführung der ePA würden allerdings eine oder mehrere Datenbanken betrieben werden müssen. Die Schnittstelle des Übergangs der Haftung zwischen Arzt und Datenbankbetreiber müsse vor Inbetriebnahme geklärt werden, heißt es dazu in dem 20-Punkte-Papier.

Das Thesenpapier definiert Anforderungen, die eine gewachsene Arzt-Patienten-Beziehung auch im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung gewährleisten sollen. Dieses vertrauensvolle Arzt-Patienten-Verhältnis dürfe nicht durch die technische Entwicklung gefährdet werden, heißt es dazu von der Kammer. Vielmehr sollten moderne Datentechniken so eingesetzt werden, dass die Qualität der Behandlung verbessert werde. Wichtig sei es, dass Ärzte die Digitalisierung mit Sachverstand kritisch und konstruktiv begleiten.

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Weitere Punkte sind der Einsatz von künstlicher Intelligenz, der Datenzugriff im Notfall, der Schutz von Patientendaten vor kommerziellen Interessen, die Fernbehandlung, Finanzierung und Gesundheits-Apps. hil

http://daebl.de/HV41

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