ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2019Martin Scherer: Neuer DEGAM-Präsident

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Martin Scherer: Neuer DEGAM-Präsident

Dtsch Arztebl 2019; 116(41): A-1851 / B-1525 / C-1493

Richter-Kuhlmann, Eva

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Martin Scherer, Foto: privat
Martin Scherer, Foto: privat

Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) hat einen neuen Präsidenten. Mit großer Mehrheit wählte die DEGAM-Mitgliederversammlung im Rahmen ihrer Jahrestagung Mitte September in Erlangen Prof. Dr. med. Martin Scherer (47) in dieses Amt. Scherer war in den vergangenen neun Jahren DEGAM-Vizepräsident und löst nun an der Spitze Prof. Dr. med. Erika Baum ab, die dieses Jahr nicht wieder als Präsidentin kandidierte.

Scherer will der Fachgesellschaft in seiner dreijährigen Amtszeit eine Stimme in der Gesellschaft geben und Antworten auf die Fragen zur hausärztlichen Versorgung der Zukunft formulieren. „Patienten sind durch verschiedene Meldungen in den Medien zunehmend verunsichert. Besonders empfänglich sind sie für Heilserwartungen“, sagte Scherer dem Deutschen Ärzteblatt. Die Rolle der DEGAM sieht er deshalb in der Zukunft auch darin, „zu prüfen, welche Innovationen den Namen verdienen und tatsächlich Evidenz und Mehrwert für die Versorgung haben“.

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Scherer studierte von 1993 bis 1999 Humanmedizin in Marburg, Wien und Paris. Seit 15 Jahren ist er Facharzt für Allgemeinmedizin. Seit 2012 ist er Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, wo er 2017 auch eine Privatambulanz gründete. Einen Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit bildet die Entwicklung von Qualitätsindikatoren im Rahmen von Methoden der Versorgungsforschung. Als Sprecher der DEGAM war Scherer zudem jahrelang mit der Entwicklung von Leitlinien befasst. Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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