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Dtsch Arztebl 2019; 116(42): A-1920 / B-1576 / C-1544

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In seiner 40. Sitzung hat der ergänzte Bewertungsausschuss gemäß § 87 Abs. 5a SGB V einen Beschluss (schriftliche Beschlussfassung) zur Vergütung der Leistungen der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung nach § 116b Absatz 6 Satz 8 SGB V mit Wirkung zum 1. Oktober 2019 gefasst. Durch den Beschluss erfolgt die Anpassung von abrechnungsfähigen Gebührenordnungspositionen bei den Indikationen gastrointestinale Tumoren und Tumoren der Bauchhöhle, gynäkologische Tumoren, urologische Tumoren, Hauttumoren, rheumatologische Erkrankungen, Tuberkulose und atypische Mykobakteriose, Hämophilie, Marfan-Syndrom, pulmonale Hypertonie und ausgewählte seltene Lebererkrankungen im Rahmen der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) an den aktuellen Stand des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM). Grund für die Anpassung ist der zwischenzeitlich erfolgte Beschluss des Bewertungsausschusses nach § 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V in seiner 441. Sitzung am 14. August 2019 Teil B zur Änderung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) mit Wirkung zum 1. Oktober 2019. Darin wurden die für die ASV relevanten Leistungen nach den Gebührenordnungspositionen 32576 und 32783 aus dem EBM gestrichen und die Gebührenordnungsposition 32575 neu gefasst. Der Leistungsinhalt der aus dem EBM gestrichenen Gebührenordnungsposition wird nun durch die neu gefasste Gebührenordnungsposition 32575 abgebildet.

Dieser Beschluss sowie die entscheidungserheblichen Gründe zu diesem Beschluss sind auf der Internetseite des Instituts des Bewertungsausschusses unter https://institut-ba.de veröffentlicht.

Hinweis:

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Gemäß § 87 Absatz 6 Satz 2 SGB V kann das Bundesministerium für Gesundheit innerhalb von zwei Monaten den Beschluss beanstanden.

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