ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2019E-Health: Rückenwind für Videosprechstunden

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E-Health: Rückenwind für Videosprechstunden

Hillienhof, Arne; SB

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Ärzte und Psychotherapeuten sollen die Videosprechstunde einfacher in den Praxisalltag integrieren können. Foto: dpa
Ärzte und Psychotherapeuten sollen die Videosprechstunde einfacher in den Praxisalltag integrieren können. Foto: dpa

Kassenärztliche Bundesvereinigung und GKV-Spitzenverband wollen telemedizinische Angebote stärken: Seit Anfang Oktober dürfen Ärzte fast aller Fachgruppen Videosprechstunden durchführen und abrechnen – ausgenommen sind nur Laborärzte, Nuklearmediziner, Pathologen und Radiologen. Neu ist weiterhin, dass der erste Arzt-Patienten-Kontakt in einer Videosprechstunde stattfinden darf. Bislang war dies nicht möglich. Nunmehr ist die elektronische Visite auch bei „neuen“ Patienten berechnungsfähig. Geregelt wurde darüber hinaus, dass ärztliche und psychologische Psychotherapeuten nun bestimmte Leistungen der Richtlinien-Psychotherapie per Videosprechstunde durchführen und abrechnen dürfen. Voraussetzung dafür ist, dass ein persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt zur Eingangsdiagnostik, Indikationsstellung und Aufklärung vorausgegangen ist. Auch Fallkonferenzen in der Pflege können nunmehr häufiger per Video erfolgen. Möglich waren sie bisher bereits zwischen Ärzten und Pflegekräften des Pflegeheimes, mit dem ein Kooperationsvertrag für den Versicherten besteht. Seit Anfang des Monats können solche Fallkonferenzen auch per Video erfolgen und abgerechnet werden, wenn der Patient zu Hause oder in einer beschützenden Einrichtung lebt. hil/sb

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