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Dtsch Arztebl 2019; 116(42): A-1907

Eckert, Nadine

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Eliquis® auch während und nach Katheterablation – Die Zulassung von Apixaban (Eliquis, Bristol-Myers Squibb/Pfizer) bei erwachsenen Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) mit mindestens einem Risikofaktor für einen Schlaganfall wurde erweitert: Sie können den Faktor Xa-Hemmer nun auch während und nach einer Katheterablation weiter einnehmen. Die Entscheidung der Europäischen Kommission stützt sich auf Daten der Phase-IV-Studie AXAFA-AFNET 5, in der die ununterbrochene Gabe von Apixaban im Vergleich zu Vitamin-K-Antagonisten im primären Endpunkt (Tod, Schlaganfall oder schwere Blutungen) nicht unterlegen war. nec

Quelle: Pressemitteilung von Bristol-Myers Squibb und Pfizer vom 1. Oktober 2019

Interferon beta bis in die Schwangerschaft sicher – Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA befürwortet eine Aktualisierung der Fachinformation zugelassener Interferon-beta-Präparate (z. B. Betaferon®, Bayer; Plegridy®/Avonex®, Biogen). Künftig sollen auch schwangere und stillende Frauen mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS) damit behandelt werden können. Eine Analyse mehrerer Register zur Arzneimittelexposition in der Schwangerschaft zeigte, dass eine Behandlung vor der Schwangerschaft oder in der Frühschwangerschaft ohne negative Auswirkungen auf den Ausgang der Schwangerschaft blieb. Frauen mit RRMS können daher ihre Behandlung mit Betaferon fortsetzen, bis die Schwangerschaft bestätigt ist. Darüber hinaus kann sie während der Schwangerschaft und Stillzeit fortgesetzt werden, wenn dies klinisch notwendig ist. nec

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Quellen: Pressemitteilungen von Bayer vom 23. September 2019 und Biogen vom 30. September 2019

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