ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2019Dirk Spelmeyer: Herausfinden, wo der Schuh drückt

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Dirk Spelmeyer: Herausfinden, wo der Schuh drückt

Dtsch Arztebl 2019; 116(42): A-1913 / B-1569 / C-1537

Korzilius, Heike

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Dirk Spelmeyer, Foto: privat
Dirk Spelmeyer, Foto: privat

Dr. med. Dirk Spelmeyer (59) ist neuer 1. Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Westfalen-Lippe. Der Urologe, der seit 26 Jahren in eigener Praxis in Dülmen niedergelassen ist, wird sein Amt am 1. Februar antreten. Er ist Nachfolger von Dr. med. Gerhard Nordmann, der in den Ruhestand tritt. Spelmeyer ist seit 2004 Mitglied der KV-Ver­tre­ter­ver­samm­lung und war dort lange Jahre Vorsitzender des Finanzausschusses. „Irgendwann fand ich die Tätigkeit in der Selbstverwaltung so faszinierend, dass ich mehr Verantwortung übernehmen wollte“, sagt er zu seiner Bewerbung auf den Vorstandsposten. Nach mehr als 30 Jahren ärztlicher Tätigkeit empfinde er es als Herausforderung und Bereicherung, noch einmal etwas anderes zu machen. Nach seinem Amtsantritt will Spelmeyer zunächst einmal in regionalen Veranstaltungen das Gespräch mit den Kolleginnen und Kollegen suchen. „Ich will herausfinden, wo der Schuh drückt“, erklärt er. Denn die Körperschaft müsse wieder näher an die Basis rücken. Ein weiteres Schwerpunktthema sei die Sicherstellung der ambulanten Versorgung. „Da müssen wir neue Wege gehen“, sagt Spelmeyer. „Wir müssen offener werden gegenüber Kooperationen mit anderen Leistungserbringern.“ Arzt zu werden, sei sein Kindheitstraum gewesen, erklärt der Urologe. Und er hat zielstrebig an der Verwirklichung gearbeitet: gutes Abitur, Pflegetätigkeit im Krankenhaus, Medizinstudium, Weiterbildung zum Facharzt. Alles ohne Umwege. Spelmeyer lebt inmitten der Natur in einem Kotten im Münsterland – sein zweiter Lebenstraum. Heike Korzilius

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