ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2019Thomas Krieg: Mediziner ins Präsidium der Leopoldina gewählt

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Thomas Krieg: Mediziner ins Präsidium der Leopoldina gewählt

Dtsch Arztebl 2019; 116(43): A-1971 / B-1611 / C-1579

Richter-Kuhlmann, Eva

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Thomas Krieg. Foto: Markus Scholz für die Leopoldina
Thomas Krieg. Foto: Markus Scholz für die Leopoldina

Dem Präsidium der Leopoldina gehört ab sofort wieder ein Arzt an. Der Senat der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina wählte am 19. September Prof. Dr. med. Thomas Krieg (70) zu einen der vier Vizepräsidenten der Leopoldina. Der Dermatologe folgt damit im Präsidium dem Pharmakologen Prof. Dr. med. Martin Lohse, der nach zwei Amtszeiten turnusgemäß ausschied.

Krieg ist bereits seit 1997 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften. Von 2011 bis 2015 gehörte er dem Senat an und ist seit drei Jahren Sprecher der Klasse III ‒ Medizin. Zudem ist Krieg Vorsitzender des Findungsausschusses, der stark interdisziplinär forschende Wissenschaftler für eine Aufnahme in die Leopoldina vorschlägt. Zudem arbeitete er bereits an mehreren Papieren zur wissenschaftsbasierten Politikberatung mit, beispielsweise am Diskussionspapier „Die Bedeutung von Wissenschaftlichkeit für das Medizinstudium und die Promotion“ (2019).

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Krieg studierte Medizin in Berlin und wurde 1973 promoviert. 1982 habilitierte er sich an der Universität München und folgte 1991 einem Ruf als Professor und Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie der Universität Köln. Dort leitete er bis 2003 das Zentrum für Molekulare Medizin und war von 2011 bis 2019 Dekan der Kölner Universitätsmedizin. Zu den Forschungsthemen des Dermatologen gehören Wundheilungsstörungen, Autoimmunerkrankungen und Entzündungsmechanismen. Für seine wissenschaftlichen Arbeiten erhielt er vielfältige Auszeichnungen. Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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