ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2019Patientensicherheit: Prämissen für die Sicherheit
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Was können Ärzte selbst zur Verbesserung der Patientensicherheit beitragen? Am 1. „Welttag der Patientensicherheit“ am 17. September hat die WHO eine hohe Zahl von Behandlungsfehlern beklagt. Millionen Menschen kämen dadurch jedes Jahr zu Schaden, so die WHO in Genf/CH. Meines Erachtens werden dazu folgende Anforderungen in „Gesundheits“-Bürokratie und -Politik, Medien bzw. Öffentlichkeit zu wenig berücksichtigt:

Ausreichend Zugangsmöglichkeiten für Patientinnen und Patienten, Zeit für Arzt und Patient, geeignete Räumlichkeiten, niedrigschwellige Beratung und Untersuchung, Diagnostik-, Therapie- und Hilfsangebote, keine Ablenkung durch Barrieren, Bürokratie, keine störenden EDV-, Kostenübernahme- und Verwaltungsvorschriften, Zuwendung/Empathie, medizinisch-ärztliche Fachkompetenz, Kompetenz des Assistenzpersonals, professionelle Erfahrung, Ausgeruhtheit, ggf. psychotherapeutisch „frei schwebende Aufmerksamkeit“, angemessene Vergütung.

Nur so kann die Patientensicherheit in allen Bereichen und von allen Akteuren der Versorgung im Auge behalten werden.

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Dr. med. Thomas G. Schätzler, 44135 Dortmund

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