ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2019Bürokratieabbau: Aus für Krankschreibung auf Papier

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Bürokratieabbau: Aus für Krankschreibung auf Papier

Dtsch Arztebl 2019; 116(44): A-1992

dpa

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Der gelbe Schein ist bald Makulatur: Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sollen ab 2021 digital übermittelt werden. Foto: mpix-foto/stock.adobe.com
Der gelbe Schein ist bald Makulatur: Arbeits­unfähigkeits­bescheinigungen sollen ab 2021 digital übermittelt werden. Foto: mpix-foto/stock.adobe.com

Der Bundestag hat das Aus für den sogenannten gelben Schein beschlossen. Die Krankmeldung auf Papier soll künftig durch eine digitale Bescheinigung für den Arbeitgeber ersetzt werden. Das sieht ein umfangreiches Gesetzespaket zum Bürokratieabbau vor, das am 24. Oktober den Bundestag passiert hat. Allerdings ist auch noch die Zustimmung des Bundesrats erforderlich.

Wer sich bisher vom Arzt krankschreiben lässt, bekommt mehrere Bescheinigungen. Eine muss an den Arbeitgeber geschickt werden, eine an die Krankenkasse, eine ist für die persönlichen Akten bestimmt. Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) hatte bereits eine Neuregelung auf den Weg gebracht, wonach die Arbeits­unfähigkeits­bescheinigungen ab dem Jahr 2021 von den behandelnden Ärzten an die Krankenkassen nur noch digital übermittelt werden.

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Mit dem jetzt beschlossenen Gesetz informiert die Kasse in einem nächsten Schritt den Arbeitgeber elektronisch über Beginn und Dauer der Arbeitsunfähigkeit. dpa

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